Ich höre den ganzen Tag über ja viel Musik. Nun war es über den jahreswechsel dazu gekommen, dass "Nachschub" an guten neuen Stücken ausblieb. Also, um nicht immer das Gleiche zu hören, mal wieder was Altes aus dem Archiv gesucht. Schon desöfteren hat mich eine Retrowelle gepackt, wie hier zu sehen ist. Diesmal hat es zwei Stücke erwischt, die ich lange nicht gehört habe. Das Eine habe ich erst gar nicht erkannt, da es in der Version, die ich jetzt gehört habe, 12 Minuten lang ist und ein unendliches langes Vorspiel vergrößert die Vorfreue auf den Hauptgang. Ich wunderte mich nur, was es nun ist und es war: City mit Am Fenster. Echt super mal wieder zu hören. Das ist einfach Musik, die mir richtig gut gefällt.
Das zweite Stück ist von dem Musiker Eroc, der auch Schlagzeuger der wiederum legendären Gruppe Grobschnitt war. Wahrscheinlich nicht so bekannt. In der Schlagerrallye auf WDR 2 war das Stück längere Zeit vertreten: Wolkenreise. Genauso hört sich die Musik auch an. Lädt zum träumen ein. Sehr empfehlenswert.
... blogge ich hier! Also ich versuche mal mitzuteilen, was ich jeden Tag so mache, was mich ärgert oder gerade beschäftigt. Freue mich auf jeden Fall über Eure Kommentare oder Emails! ;-) Und man kann meiner Meinung widersprechen!
10 Januar 2007
Quizzen
Ich hab zur Zeit viel Lust am spielen. Habe daher eine Idee aufgegriffen, die mich auch hat süchtig werden lassen. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich die Anregung fand. Hier mein derzeitger Rang beim Wissensduell
10 Dinge, die ich gut kann
Ein Stöckchen vom lieben Jimmy.
10 Dinge, die ich gut kann. Da wird man tatsächlich verlegen, wir haben ja gelernt, man lobt sich nicht selbst, Eigenlob stinkt. Na gut, nun soll es sein. Ich fang mal an, kann aber nicht versprechen, dass ich auf 10 Dinge komme. Ohne wertende Reihenfolge fällt mir folgendes ein. Ich kann gut ...
1. Zuhören
Seit Jahrzehnten erprobt. Ich kann nicht nur gut zuhören, mein Gegenüber erzählt mir immer mehr, auch wenn er sich hinterher manchmal fragt, warum er mir das jetzt erzählt. Klappt übrigens auch im chat ... ;-)
2. Reden - Stimme
Ich habe eine recht tiefe und angenehme Stimme, der man gerne zuhört. Das ist mir sehr oft schon gesagt worden. Da fällt mir eines ein: Als 17 Jähriger Schüler habe ich in einem großen Supermarkt gearbeitet und teilweise auch Durchsagen an die Kunden gemacht. Eines Tages kam eine Mitarbeiterin zu mir, die man wohl als attraktive, großbusige Blondine bezeichnen würde und sagte zu mir mit rauchiger Stimme: "Du hast hat aber eine eotische Stimme, echt toll!" Ich schluckte nur, wurde rot und sagte erst mal gar nicht. Ich war ja auch erst 17.
3. Reden - Inhalt
Ich weiß nicht, ob es an meiner Stimme liegt, aber wenn ich rede, argumentiere oder durch Fragen eine Diskussion führe, erwerbe ich mir schnell Vertrauen und überzeuge Andere. An den Inhalten kann es weniger liegen, denn ich sage oft das, was andere auch versucht haben anzubringen. Liegt wohl an meinen Formulierungen oder doch an der Stimme, ich weiß es nicht. Das war mir aber einen zweiten Punkt wert.
4. Tanzen
Ich kann keine Standardtänze. Aber ich bewege mich gut passend zu Musik und habe nicht nur Spaß dran. Meine Kinder lästern zwar immer über meine Art zu tanzen, aber ich glaube, ich habe ein gutes Rytmusgefühl und übertrage meinen Spaß am Tanzen auf andere. Soweit wie Jimmy würde ich nicht gehen: Ballett wäre nichts für mich gewesen.
5. Kochen
Ich koche nicht nur sehr gerne, ich probiere gerne was neues aus, habe diese Leidenschaft und Kunst an meinen Sohn weiter gegeben, der uns mittlerweile immer häufiger mit wirklich leckeren Sachen verwöhnt. Ich meine auch ein Gefühl für das richtige würzen zu haben. Gebe aber zu manchmal etwas zuviel Salz zu benutzen. Liegt aber daran, dass ich nur aus dem Gefühl heraus würze. Wenn ich richtig viel zu kochen habe, wenn viele Gäste kommen, brauche ich allerdings die Küche für mich. Da stören mich vermeintliche Helfer nur.
6. Backen
Das tue ich mittlerweile seit 28 Jahren und kann es wirklich gut, da brauche ich nicht anzugeben. Bin schon oft gefragt worden, warum ich nicht Bäcker geworden bin. Angefangen habe ich, weil ich gerne Kuchen esse. Meine Mutter hat sich das Backen nicht zugetraut, da musste ich selber ran. Dadurch wurde wiederum meine Mutter angesteckt, die dann selber auch gut backen gelernt hat. Ich habe jahrelang auch verschiendenste Brote gebacken. Überwiegend mit selbstgemachtem Sauerteig. Leider fehlt mir dazu die Zeit.
Mein Lieblingsteig ist der Hefeteig, da wird so manche Hausfrau neidisch. Was ich nicht gut kann sind die Verzierungen von Torten, das macht dafür meine Frau meisterhaft. Gebacken habe ich im Laufe der Jahre alles: auch Blätterteig (selbstgemacht), Brandteig, und was es alles so gibt. Da schockt mich nichts.
7. "Hellsehen"
Nicht wirklich. Aber erschreckend ist es, wie ich aus dem, was andere sagen oder mit ihrer Körpersprache zeigen, herauslese. Bin schon oft gefragt worden, ob ich Hellsehen oder Gedanken lesen kann. Mit großer Sicherheit kann ich aus dem Bauch heraus eine gewünschte Antwort geben oder wissen, was der andere gerade sagen will. Einmal habe ich meinen Chef überrascht als ich immer gerade, als er neue Punkte vorstellen wollte, die ganz geheim waren, genau die entsprechende Frage zu dem nächsten Punkt stellte.
8. Ruhig bleiben
Ich bleibe tatsächlich ruhig und lass mich nicht von Emotionen wegschwemmen. Ich kann ruhig eine Lage analysieren und entsprechenden Rat geben.Aber auch folgendes: Mir merkt man keine Regung an, wenn ich es nicht will. Auch wenn ich nicht ruhig bin, was selten vorkommt, verbreite ich ein Gefühl der Ruhe.
9. Strukturiert vorgehen
Eigentlich bin ich als Typ eher chaotisch. Ich bin zu faul, um wirklich Ordnung zu halten. Ich kann es aber, wenn es sein muss. Und wenn ich eine Lage analysiere, dann lass mich mich nicht (mehr) von der strikten Verfolgung meiner Analyse abbringen. Das Thema muss mich aber interessieren, sonst lohnt der Aufwand nicht.
10. Meine Frau lieben
Ich glaube, niemand liebt sie so sehr wie ich, das ist ein Allein-Stellungs-Merkmal für mich. Und das ist auch gut so.
Sylvia, Falcon und Daniel sind die Nächsten, die uns über das, was sie gut können informieren sollten. Danke an sie ...
10 Dinge, die ich gut kann. Da wird man tatsächlich verlegen, wir haben ja gelernt, man lobt sich nicht selbst, Eigenlob stinkt. Na gut, nun soll es sein. Ich fang mal an, kann aber nicht versprechen, dass ich auf 10 Dinge komme. Ohne wertende Reihenfolge fällt mir folgendes ein. Ich kann gut ...
1. Zuhören
Seit Jahrzehnten erprobt. Ich kann nicht nur gut zuhören, mein Gegenüber erzählt mir immer mehr, auch wenn er sich hinterher manchmal fragt, warum er mir das jetzt erzählt. Klappt übrigens auch im chat ... ;-)
2. Reden - Stimme
Ich habe eine recht tiefe und angenehme Stimme, der man gerne zuhört. Das ist mir sehr oft schon gesagt worden. Da fällt mir eines ein: Als 17 Jähriger Schüler habe ich in einem großen Supermarkt gearbeitet und teilweise auch Durchsagen an die Kunden gemacht. Eines Tages kam eine Mitarbeiterin zu mir, die man wohl als attraktive, großbusige Blondine bezeichnen würde und sagte zu mir mit rauchiger Stimme: "Du hast hat aber eine eotische Stimme, echt toll!" Ich schluckte nur, wurde rot und sagte erst mal gar nicht. Ich war ja auch erst 17.
3. Reden - Inhalt
Ich weiß nicht, ob es an meiner Stimme liegt, aber wenn ich rede, argumentiere oder durch Fragen eine Diskussion führe, erwerbe ich mir schnell Vertrauen und überzeuge Andere. An den Inhalten kann es weniger liegen, denn ich sage oft das, was andere auch versucht haben anzubringen. Liegt wohl an meinen Formulierungen oder doch an der Stimme, ich weiß es nicht. Das war mir aber einen zweiten Punkt wert.
4. Tanzen
Ich kann keine Standardtänze. Aber ich bewege mich gut passend zu Musik und habe nicht nur Spaß dran. Meine Kinder lästern zwar immer über meine Art zu tanzen, aber ich glaube, ich habe ein gutes Rytmusgefühl und übertrage meinen Spaß am Tanzen auf andere. Soweit wie Jimmy würde ich nicht gehen: Ballett wäre nichts für mich gewesen.
5. Kochen
Ich koche nicht nur sehr gerne, ich probiere gerne was neues aus, habe diese Leidenschaft und Kunst an meinen Sohn weiter gegeben, der uns mittlerweile immer häufiger mit wirklich leckeren Sachen verwöhnt. Ich meine auch ein Gefühl für das richtige würzen zu haben. Gebe aber zu manchmal etwas zuviel Salz zu benutzen. Liegt aber daran, dass ich nur aus dem Gefühl heraus würze. Wenn ich richtig viel zu kochen habe, wenn viele Gäste kommen, brauche ich allerdings die Küche für mich. Da stören mich vermeintliche Helfer nur.
6. Backen
Das tue ich mittlerweile seit 28 Jahren und kann es wirklich gut, da brauche ich nicht anzugeben. Bin schon oft gefragt worden, warum ich nicht Bäcker geworden bin. Angefangen habe ich, weil ich gerne Kuchen esse. Meine Mutter hat sich das Backen nicht zugetraut, da musste ich selber ran. Dadurch wurde wiederum meine Mutter angesteckt, die dann selber auch gut backen gelernt hat. Ich habe jahrelang auch verschiendenste Brote gebacken. Überwiegend mit selbstgemachtem Sauerteig. Leider fehlt mir dazu die Zeit.
Mein Lieblingsteig ist der Hefeteig, da wird so manche Hausfrau neidisch. Was ich nicht gut kann sind die Verzierungen von Torten, das macht dafür meine Frau meisterhaft. Gebacken habe ich im Laufe der Jahre alles: auch Blätterteig (selbstgemacht), Brandteig, und was es alles so gibt. Da schockt mich nichts.
7. "Hellsehen"
Nicht wirklich. Aber erschreckend ist es, wie ich aus dem, was andere sagen oder mit ihrer Körpersprache zeigen, herauslese. Bin schon oft gefragt worden, ob ich Hellsehen oder Gedanken lesen kann. Mit großer Sicherheit kann ich aus dem Bauch heraus eine gewünschte Antwort geben oder wissen, was der andere gerade sagen will. Einmal habe ich meinen Chef überrascht als ich immer gerade, als er neue Punkte vorstellen wollte, die ganz geheim waren, genau die entsprechende Frage zu dem nächsten Punkt stellte.
8. Ruhig bleiben
Ich bleibe tatsächlich ruhig und lass mich nicht von Emotionen wegschwemmen. Ich kann ruhig eine Lage analysieren und entsprechenden Rat geben.Aber auch folgendes: Mir merkt man keine Regung an, wenn ich es nicht will. Auch wenn ich nicht ruhig bin, was selten vorkommt, verbreite ich ein Gefühl der Ruhe.
9. Strukturiert vorgehen
Eigentlich bin ich als Typ eher chaotisch. Ich bin zu faul, um wirklich Ordnung zu halten. Ich kann es aber, wenn es sein muss. Und wenn ich eine Lage analysiere, dann lass mich mich nicht (mehr) von der strikten Verfolgung meiner Analyse abbringen. Das Thema muss mich aber interessieren, sonst lohnt der Aufwand nicht.
10. Meine Frau lieben
Ich glaube, niemand liebt sie so sehr wie ich, das ist ein Allein-Stellungs-Merkmal für mich. Und das ist auch gut so.
Sylvia, Falcon und Daniel sind die Nächsten, die uns über das, was sie gut können informieren sollten. Danke an sie ...
08 Januar 2007
You know my name
Musik laut im Auto hören ist geil. Heute war es der James Bond Song: You know my name. So richtig zum mitgrölen. Was wohl die anderen Autofahrer gedacht haben. Man selber denkt ja immer, kein anderer kann einen sehen, wenn Grimassen beim singen schneidet oder den Kopf theatralisch in den Nacken wirft.
Diesmal war etwas übertrieben ich geb's zu und entschuldige mich bei meinem Vordermann, dem ich etwas nah aufgefahren bin. Ich fahre doch gleich etwas aggressiver als sonst, wenn ich mit der Musik mitgehe.
Diesmal war etwas übertrieben ich geb's zu und entschuldige mich bei meinem Vordermann, dem ich etwas nah aufgefahren bin. Ich fahre doch gleich etwas aggressiver als sonst, wenn ich mit der Musik mitgehe.
Brot und Spiele
Wie ich schon mal schrieb ist das Onlinespiel Arrakon offline. Ich weiß nicht, was draus wird, aber leider erfährt man nichts, warum das immer noch so ist.
Ersatzweise habe ich mich bei Travian und Die Stämme angemeldet. Beide Spiele sind eine Ausbausimulation, ähnlich wie Die Siedler.
Travian geht leider nur recht langsam vorwärts und außerdem werde ich ständig überfallen und habe so nicht genug Rohstoffe, um selber eine Verteidigung zu installieren. Ist aber nett gemacht.
Sehr empfehlenswert ist Die Stämme. Hier kommt man schneller vorwärts, da der stündliche Verdienst größer ist. Und die Auswahl an Verteidigung und überhaupt an Baumöglichkeiten ist größer. Das macht richtig Spaß.
Übrigens heiße ich in beiden Spielen Radegast. Weiß jemand, wo ich diesen Namen her habe? Auflösung erfolgt morgen! Die Stadt Radegast ist es nicht ...
Ersatzweise habe ich mich bei Travian und Die Stämme angemeldet. Beide Spiele sind eine Ausbausimulation, ähnlich wie Die Siedler.
Travian geht leider nur recht langsam vorwärts und außerdem werde ich ständig überfallen und habe so nicht genug Rohstoffe, um selber eine Verteidigung zu installieren. Ist aber nett gemacht.
Sehr empfehlenswert ist Die Stämme. Hier kommt man schneller vorwärts, da der stündliche Verdienst größer ist. Und die Auswahl an Verteidigung und überhaupt an Baumöglichkeiten ist größer. Das macht richtig Spaß.
Übrigens heiße ich in beiden Spielen Radegast. Weiß jemand, wo ich diesen Namen her habe? Auflösung erfolgt morgen! Die Stadt Radegast ist es nicht ...
Sonntags Filme
Habe gestern in Familie und zu zweit zwei Filme gesehen.
Den ersten: Nachts im Museum. Ben Stiller als immer wieder arbeitsloser Vater, der Angst davo hat seinen Sohn nicht weiter regelmäßig sehen zu können. Daher nimmt er sehr widerstrebend den wenig angesehenen Job als Nachtwächter in einem Museum an. Besonders schön fand ich die Darstellung des neuen LAG der Mutter des Jungen, ein erfolgreicher Wertpapierhändler. Immer mit allen möglichem technischem Firlefanz ausgestattet. Kommt blöd, aber nicht wirklich unangenehm rüber, was ja auch gerne gemacht wird, um den Vater positiver darzustellen.
Ich kann mich voll dieser Meinung anschließen. Jumanji fand ich aber technisch nicht so gut, wie Nachts im Museum. Ansonsten war der Film sehr nette und kindgerechte Unterhaltung mit akzeptabler Moral. Wir hatten alle unseren Spaß, aber der Film gehört nicht in die Kategorie: Kaufe ich mir unbedingt.
Der zweite Film war: "Departed". Trotz des Mitwirkens eines meiner Lieblingsschauspielers, Jack Nicholson, war mir der Film zu langweilig, Traf einfach nicht mein Interesse. Schade, denn eigentlich war Leo de Caprio ganz gut in dem Film. Aber langweilig ist langweilig.
In der Vorschau wurde ich aber sehr neugierig auf "Born to be wild" mit John Travolta, William H. Macy und Tim Allen. Selten bereits so laut in der Vorschau gelacht. Hoffentlich waren das nicht schon alle guten Gags. Ist ja leider oft so.
Den ersten: Nachts im Museum. Ben Stiller als immer wieder arbeitsloser Vater, der Angst davo hat seinen Sohn nicht weiter regelmäßig sehen zu können. Daher nimmt er sehr widerstrebend den wenig angesehenen Job als Nachtwächter in einem Museum an. Besonders schön fand ich die Darstellung des neuen LAG der Mutter des Jungen, ein erfolgreicher Wertpapierhändler. Immer mit allen möglichem technischem Firlefanz ausgestattet. Kommt blöd, aber nicht wirklich unangenehm rüber, was ja auch gerne gemacht wird, um den Vater positiver darzustellen.
Ich kann mich voll dieser Meinung anschließen. Jumanji fand ich aber technisch nicht so gut, wie Nachts im Museum. Ansonsten war der Film sehr nette und kindgerechte Unterhaltung mit akzeptabler Moral. Wir hatten alle unseren Spaß, aber der Film gehört nicht in die Kategorie: Kaufe ich mir unbedingt.
Der zweite Film war: "Departed". Trotz des Mitwirkens eines meiner Lieblingsschauspielers, Jack Nicholson, war mir der Film zu langweilig, Traf einfach nicht mein Interesse. Schade, denn eigentlich war Leo de Caprio ganz gut in dem Film. Aber langweilig ist langweilig.
In der Vorschau wurde ich aber sehr neugierig auf "Born to be wild" mit John Travolta, William H. Macy und Tim Allen. Selten bereits so laut in der Vorschau gelacht. Hoffentlich waren das nicht schon alle guten Gags. Ist ja leider oft so.
05 Januar 2007
D - Jahrescharts 2006
04 Januar 2007
Video über Hinrichtung
Bei Stefan Niggemeier "tobt" eine Diskussion darüber, ob die "Seuche Internet" schuld ist, dass auf ewige Zeiten das "Skandalvideo" über Saddam Husseins Hinrichtung von Allen zu sehen sein wird. Ich habe da auch einen Kommetar geschrieben, den ich gerne hier wiedergeben möchte.
Das Wichtigste wurde ja schon gesagt. Das Internet ist für mich eher ein Zeichen von Freiheit und wir müssen lernen, auch mit dieser Freiheit umzugehen. So wie es das Sprechen, das Schreiben, das Bücher drucken und so weiter erst mal erfordert(e) mit diesen Möglichkeiten verantwortungsbewusst umzugehen. Klappte nicht immer, ist trotzdem keine Seuche.
Nicht das Internet ist das Problem, sondern derjenige, der Saddam Hussein zum Tode verurteilt hat und derjenige, der das Video gedreht und eingestellt hat. Nun ist es da und es ist ein geschichtliches Dokument, wie früher Kriegsberichte (schriftliche oder mündlich) auch.Das ist (Informations-) Freiheit. Und die brauchen wir, Schluss aus.
Typisch aber auch, dass diese (notwendige) Diskussion über zwei Journalisten aufbricht, die eine gewisse Selbstgerechtigkeit an den Tag legen. Das ist auch notwendig, denn ansonsten findet keine Auseinander-Setzung, sondern lediglich ein Gespräch, statt!
Was mir nachträglich noch einfiel ist: Sieht Herr Kornelius nur die Informationshoheit der Journalisten in Gefahr, weil sich ja jetzt Jeder im Internet über das informieren kann, was vorher in Archiven schlummerte? Scheint mir fast so.
Oder fürchtet er die ewige Anklage von Hussein Fans?
So wie man plötzlich keine künstlerische Freiheit zulassen wollte, nur weil dänische Flaggen brannten? Knicken wir wirklich so schnell vor dem Mob ein? Wo bleibt denn unser Selbstbewustsein als Europäer, die das Mittelalter hinter sich gelassen haben und mit dem Humanismus auch die persönliche Freiheit erkämpft haben?
Egal wie, was macht er dann noch bei der Süddeutschen Zeitung? Heißt es nicht, sie sei eine liberale Zeitung?
(lat. liber: frei, lat. liberalis: die Freiheit betreffend, freiheitlich)
Quelle: Wikipedia
Das Wichtigste wurde ja schon gesagt. Das Internet ist für mich eher ein Zeichen von Freiheit und wir müssen lernen, auch mit dieser Freiheit umzugehen. So wie es das Sprechen, das Schreiben, das Bücher drucken und so weiter erst mal erfordert(e) mit diesen Möglichkeiten verantwortungsbewusst umzugehen. Klappte nicht immer, ist trotzdem keine Seuche.
Nicht das Internet ist das Problem, sondern derjenige, der Saddam Hussein zum Tode verurteilt hat und derjenige, der das Video gedreht und eingestellt hat. Nun ist es da und es ist ein geschichtliches Dokument, wie früher Kriegsberichte (schriftliche oder mündlich) auch.Das ist (Informations-) Freiheit. Und die brauchen wir, Schluss aus.
Typisch aber auch, dass diese (notwendige) Diskussion über zwei Journalisten aufbricht, die eine gewisse Selbstgerechtigkeit an den Tag legen. Das ist auch notwendig, denn ansonsten findet keine Auseinander-Setzung, sondern lediglich ein Gespräch, statt!
Was mir nachträglich noch einfiel ist: Sieht Herr Kornelius nur die Informationshoheit der Journalisten in Gefahr, weil sich ja jetzt Jeder im Internet über das informieren kann, was vorher in Archiven schlummerte? Scheint mir fast so.
Oder fürchtet er die ewige Anklage von Hussein Fans?
So wie man plötzlich keine künstlerische Freiheit zulassen wollte, nur weil dänische Flaggen brannten? Knicken wir wirklich so schnell vor dem Mob ein? Wo bleibt denn unser Selbstbewustsein als Europäer, die das Mittelalter hinter sich gelassen haben und mit dem Humanismus auch die persönliche Freiheit erkämpft haben?
Egal wie, was macht er dann noch bei der Süddeutschen Zeitung? Heißt es nicht, sie sei eine liberale Zeitung?
(lat. liber: frei, lat. liberalis: die Freiheit betreffend, freiheitlich)
Quelle: Wikipedia
Casino Royal
Komme grade aus dem Kino - Casino Royal.
War besser als befürchtet. Der Film super, der Schauspieler mies bis gewöhnungsbedürftig.
Der Rest folgt!

Hier kommt der Rest.
Wie schon gesagt, der Film ist gut. Sehr spannend, gewaltige Bilde und Musik halten die Spannung aufrecht und lassen wenig Zeit zum Luftholen. Erstaunlicherweise hat der Film demgegenüber im letzten Drittel ziemliche Längen. Die sehr ausführliche Schilderung der Bond-Romanze ist nicht unbedingt notwendig.
Trotzdem kommt nie Langeweile auf, was an zwei Dingen liegt: die Optik hat sich von den Hochglanzbildern früherer Bond Filme weiterentwickelt zu einem mit Licht und Schatten spielende Form. Auch, dass der Beginn des Films in Schwarz-weiß ist und dass die Szenen in Afrika sehr düster und eher wie Terroristenfilm aussieht, trägt dazu bei.
Das Zweite ist die Handlung, die ein wenig verworren, aber auch nicht vorhersehrbar verläuft. Ein Beispiel ist das Pokerspiel, in dem Bond nicht ohne weiteres gegen den "Bösen" gewinnt. Das ist mal etwas anders dargestellt, als sonst.
Nun komme ich zu dem weniger Guten. Das ist vor allem eins: Daniel Craig. Ich halte ihn weiterhin für eine Fehlbesetzung. Er strahlt nicht die collness und Eleganz eines James Bond aus. In nur wenigen Szenen schaffte er es einen anderen als den ernsten Gesichtsausdruck zu zeigen. Körperlich ist er wohl topfit, sah auch gut aus, aber allein die seltsame Körperform machte ihn wenig attraktiv. Seinem Image als Frauenheld konnte er allein aussehensmäßig nicht entsprechen. Da fehlte die Ausstrahlung eines Schauspielers wie Pierce Brosnan.
Den Kämpfer und den Terrier nimmt man Craig ohne weiteres ab. Da ist er den anderen Bond Darstellern ziemlich weit voraus. Was ihm fehlt ist aber das typisch Bond-mäßige. Das britische Understatement, das augenzwinkernde, das colle, das leicht distanzierte, das elegante. Die Libesszenen, die rührend wirken sollten, der der harte Hund zeigt Gefühle, zeigten eher, dass Eheleben wohl doch nie die Zukunft von Bond sein wird. Da fehlte einfach alles!
Da der Film in der Welt sehr erfolgreich ist, wird uns Craig erhalten bleiben, bis auch er mehr fordert als Broccoli geben will. Bis dahin müssen wir mit einem Bond leben, der tolle Action bringt, persönlich aber nicht mitnimmt. Schade!
P.S.: Habe ich schon gesagt, dass mir der Bond song (You know my name von Chris Cornell) nach dem Film besser gefällt als vorher? Kommt echt gut. Außerdem wird das Thema des Liedes ständig im Film untergebracht. Das läßt verschmerzen, dass das James Bond Thema nicht auftaucht.
War besser als befürchtet. Der Film super, der Schauspieler mies bis gewöhnungsbedürftig.
Der Rest folgt!

Hier kommt der Rest.
Wie schon gesagt, der Film ist gut. Sehr spannend, gewaltige Bilde und Musik halten die Spannung aufrecht und lassen wenig Zeit zum Luftholen. Erstaunlicherweise hat der Film demgegenüber im letzten Drittel ziemliche Längen. Die sehr ausführliche Schilderung der Bond-Romanze ist nicht unbedingt notwendig.
Trotzdem kommt nie Langeweile auf, was an zwei Dingen liegt: die Optik hat sich von den Hochglanzbildern früherer Bond Filme weiterentwickelt zu einem mit Licht und Schatten spielende Form. Auch, dass der Beginn des Films in Schwarz-weiß ist und dass die Szenen in Afrika sehr düster und eher wie Terroristenfilm aussieht, trägt dazu bei.
Das Zweite ist die Handlung, die ein wenig verworren, aber auch nicht vorhersehrbar verläuft. Ein Beispiel ist das Pokerspiel, in dem Bond nicht ohne weiteres gegen den "Bösen" gewinnt. Das ist mal etwas anders dargestellt, als sonst.
Nun komme ich zu dem weniger Guten. Das ist vor allem eins: Daniel Craig. Ich halte ihn weiterhin für eine Fehlbesetzung. Er strahlt nicht die collness und Eleganz eines James Bond aus. In nur wenigen Szenen schaffte er es einen anderen als den ernsten Gesichtsausdruck zu zeigen. Körperlich ist er wohl topfit, sah auch gut aus, aber allein die seltsame Körperform machte ihn wenig attraktiv. Seinem Image als Frauenheld konnte er allein aussehensmäßig nicht entsprechen. Da fehlte die Ausstrahlung eines Schauspielers wie Pierce Brosnan.
Den Kämpfer und den Terrier nimmt man Craig ohne weiteres ab. Da ist er den anderen Bond Darstellern ziemlich weit voraus. Was ihm fehlt ist aber das typisch Bond-mäßige. Das britische Understatement, das augenzwinkernde, das colle, das leicht distanzierte, das elegante. Die Libesszenen, die rührend wirken sollten, der der harte Hund zeigt Gefühle, zeigten eher, dass Eheleben wohl doch nie die Zukunft von Bond sein wird. Da fehlte einfach alles!
Da der Film in der Welt sehr erfolgreich ist, wird uns Craig erhalten bleiben, bis auch er mehr fordert als Broccoli geben will. Bis dahin müssen wir mit einem Bond leben, der tolle Action bringt, persönlich aber nicht mitnimmt. Schade!
P.S.: Habe ich schon gesagt, dass mir der Bond song (You know my name von Chris Cornell) nach dem Film besser gefällt als vorher? Kommt echt gut. Außerdem wird das Thema des Liedes ständig im Film untergebracht. Das läßt verschmerzen, dass das James Bond Thema nicht auftaucht.
Stilvoll schreiben
Ne tolle Idee hatte Herr Falcon:
Aus den Suchanfragen, die auf seine Seite führten, suche man sich 5 aus und schreibe kurz eine Geschichte. Nicht schlecht! Wurde sogleich inspiriert, veröffentliche sie aber hier nicht bevor sie bei Stilvoll altern erscheint. So fair will ich sein.
Aber die 5 Suchanfragen zeige ich gerne:
Janin Reinhardt Blockflöte
erdrückende Mutterliebe
Baby, Du bist so gut zu mir
steppende Weihnachtsmänner
verweichlichte Jugend
Verkniffen habe ich mir über Bild Feinrippschlüpfer zu schreiben, das Ganze soll ja kein Schweinkram sein!
Aus den Suchanfragen, die auf seine Seite führten, suche man sich 5 aus und schreibe kurz eine Geschichte. Nicht schlecht! Wurde sogleich inspiriert, veröffentliche sie aber hier nicht bevor sie bei Stilvoll altern erscheint. So fair will ich sein.
Aber die 5 Suchanfragen zeige ich gerne:
Janin Reinhardt Blockflöte
erdrückende Mutterliebe
Baby, Du bist so gut zu mir
steppende Weihnachtsmänner
verweichlichte Jugend
Verkniffen habe ich mir über Bild Feinrippschlüpfer zu schreiben, das Ganze soll ja kein Schweinkram sein!
03 Januar 2007
Statistik zum Angeben
Es ist mal wieder soweit. Die monatliche Statistik über die Besucherzahlen dieser Seite liegen vor. Da die Zugriffe auf meine Seite eher bescheiden sind, kann ich sie ja stolz präsentieren. Besonderen Dank an den Randy Jim, der ein sehr treuer Besucher meiner Seite ist!
Sehr schön der Zuwachs jeden Monat. Eine kleine Projektion zeigt, wie es nächsten Monat oder gar nächstes Jahr aussähe, wenn Statistik so funktionierte, wie sie möchte, dass man es glaubt.
Demnach müssten im Januar 533 Zugriffe gesamt stattfinden, was sogar möglich ist (43/2,5*31). So komme ich im Dezember diesen Jahres auf 1847 Zugriffen im Monat, immerhin also 60 am Tag. Tolle Zukunft, ich freu mich und streng mich besonders an, viel und interessant zu bloggen.
Ja, so schöne Statistiken, man kann sich direkt dran berauschen. Irgendwann habe ich den hier überholt ;-)
Lesen - Nachtrag
Wie ich ja geschrieben habe, habe ich das Buch "Ich musste immer lachen" von Dieter Hildebrand gelesen. Es fehlt noch mein Resumee, nachdem ich es durchgelesen habe. Das hatte ich schon vor Weihnachten, komme aber erst jetzt dazu darüber zu schreiben.
Der lockere Stil und seine offene Art über die Dinge zu schreiben waren sehr ansteckend. Ich werde seine anderen Bücher auch lesen. Zwar fand ich es etwas störend, dass in diesem Buch sehr häufig aus alten Büchern von ihm zitiert wurde und zwar Artikelweise. Aber trotzdem war es spanennd und informativ. Wie bereits in der Beschreibung seiner Kriegszeit beschrieb er auch die Zeit mit der "Lach- und Schießgesellschaft", "Notizen aus der Provinz" und "Scheibenwischer" sehr uneitel. Außerdem wurde ich an einige von mir live erlebte Skandale erinnert, wie die Abschaltung von Scheibenwischer im Bereich des Bayrischen Rundfunks oder das Sendeverbot der "Notizen aus der Provinz" im Franz-Josef-Strauß-Wahljahr. Da kommen doch einige Erinnerungen hoch, sehr schön. Bin auf seine anderen Bücher sehr gespannt.
Vorher muss ich aber endlich den letzten Band der Stephen King Reihe "Der dunkle Turm" zu Ende lesen, der zum Schluss doch etwas langatmig wird. Außerdem habe ich noch im alten Jahr das Buch "Der Lügner" von Stephen Fry zu Ende gelesen. Es lag bestimmt schon seit 2 Monaten mit 20 noch zu lesenden Seiten bei mir am Bett (schäm).
Dann habe ich, wie von mir gewünscht, das neue King Buch "LOVE" geschenkt bekommen, auf das ich sehr neugierig bin, da es eines seiner besten Bücher sein soll. Aber ein Sachbuch und eine Belletristik lese ich immer gleichzeitig, das geht schon, so dass ich bald mit Hildebrands "Vater unser - gleich nach der Werbung" loslegen kann. Scheint eher witzig zu sein.
Der lockere Stil und seine offene Art über die Dinge zu schreiben waren sehr ansteckend. Ich werde seine anderen Bücher auch lesen. Zwar fand ich es etwas störend, dass in diesem Buch sehr häufig aus alten Büchern von ihm zitiert wurde und zwar Artikelweise. Aber trotzdem war es spanennd und informativ. Wie bereits in der Beschreibung seiner Kriegszeit beschrieb er auch die Zeit mit der "Lach- und Schießgesellschaft", "Notizen aus der Provinz" und "Scheibenwischer" sehr uneitel. Außerdem wurde ich an einige von mir live erlebte Skandale erinnert, wie die Abschaltung von Scheibenwischer im Bereich des Bayrischen Rundfunks oder das Sendeverbot der "Notizen aus der Provinz" im Franz-Josef-Strauß-Wahljahr. Da kommen doch einige Erinnerungen hoch, sehr schön. Bin auf seine anderen Bücher sehr gespannt.
Vorher muss ich aber endlich den letzten Band der Stephen King Reihe "Der dunkle Turm" zu Ende lesen, der zum Schluss doch etwas langatmig wird. Außerdem habe ich noch im alten Jahr das Buch "Der Lügner" von Stephen Fry zu Ende gelesen. Es lag bestimmt schon seit 2 Monaten mit 20 noch zu lesenden Seiten bei mir am Bett (schäm).
Dann habe ich, wie von mir gewünscht, das neue King Buch "LOVE" geschenkt bekommen, auf das ich sehr neugierig bin, da es eines seiner besten Bücher sein soll. Aber ein Sachbuch und eine Belletristik lese ich immer gleichzeitig, das geht schon, so dass ich bald mit Hildebrands "Vater unser - gleich nach der Werbung" loslegen kann. Scheint eher witzig zu sein.
Nachtrag zu Gewalt in Emsdetten
Im November gab es einen furchtbaren Amoklauf in Emsdetten mit vielen tragischen Details, die den meisten Politikern viel zu undurchsichtig erschienen. Entsprechend fielen ihre Komentare aus.
Warum fragt sich eigentlich niemand, ob dieser Kunde zuviele Killerspiele gespielt hat? Oder gab es irgendeinen Hinweis darauf, was von Politikern in dem Zusammenhang gefordert wurde? Einschließen aller über 60 Jährigen? Und abführen des Gehaltes/Rente an den Staat? Nein? Warum nicht?
Warum fragt sich eigentlich niemand, ob dieser Kunde zuviele Killerspiele gespielt hat? Oder gab es irgendeinen Hinweis darauf, was von Politikern in dem Zusammenhang gefordert wurde? Einschließen aller über 60 Jährigen? Und abführen des Gehaltes/Rente an den Staat? Nein? Warum nicht?
Vorsätze 2007
So ein bisschen denkt ja jeder darüber nach, was er im neuen Jahr anders machen kann und möchte. Ist wohl natürlich. Obwohl man ja jeden Tag oder zumindest jeden neuen Monat dazu nutzen könnte. Aber ok, wir machen es nunmal am Jahresanfang oder -ende.
Also, meine Vorsätze:
1. im Laufe des Jahres beständig 5 Kilo abnehmen.
Für die letzten 5 Kilo habe ich 9 Monate gebraucht. Also mal schauen, wie das endet. Ich mach mir aber keinen Stress.
2. Sparsamer sein
Irgendwie geht für zuviel Krams zuviel Geld weg. Ich möchte überlegter einkaufen und nicht so viel Geld nebenher ausgeben. Für die größeren Anschaffungen mache ich mir eine Liste (folgt).
3. Mehr Zeit mit der Frau verbringen, weniger vor dem PC
PC macht süchtig, eindeutig. Ich darf gar nicht daran denken, wenn der neue Teil von Command & Conquer erscheint - mein Lieblingsspiel und Zeitdieb erster Güte.
Mehr will ich mir konkret nicht vornehmen, klappt sonst eh nicht.
Also, meine Vorsätze:
1. im Laufe des Jahres beständig 5 Kilo abnehmen.
Für die letzten 5 Kilo habe ich 9 Monate gebraucht. Also mal schauen, wie das endet. Ich mach mir aber keinen Stress.
2. Sparsamer sein
Irgendwie geht für zuviel Krams zuviel Geld weg. Ich möchte überlegter einkaufen und nicht so viel Geld nebenher ausgeben. Für die größeren Anschaffungen mache ich mir eine Liste (folgt).
3. Mehr Zeit mit der Frau verbringen, weniger vor dem PC
PC macht süchtig, eindeutig. Ich darf gar nicht daran denken, wenn der neue Teil von Command & Conquer erscheint - mein Lieblingsspiel und Zeitdieb erster Güte.
Mehr will ich mir konkret nicht vornehmen, klappt sonst eh nicht.
02 Januar 2007
WN - Meldung Platzek
Unsere braven münsteraner WN (Westfälischen Nachrichten) - erz-katholisch und konservativ. Aber mit der Wahrheit nehmen sie es mal wieder nicht so genau. Nicht nur, dass Frau Merkel gerne mal gepuscht wird, auch eine kleine Gelegenheit wie diese wird genutzt, um den politischen "Gegner" zu treffen.

Hört sich normal an, stimmt aber nicht. Ich habe das Interview im Spiegel dazu gelesen. Dort steht: Aus Gesundheitsgründen habe Matthias Platzeck den SPD Vorsitz niedergelegt. Mit zu seiner überdurchschnittlich großen Belastung habe auch geführt, dass die SPD in einem fragileren Zustand war, als es nach Außen deutlich wurde. Das ist was anderes - zumindest für alle, die lesen können.

Hört sich normal an, stimmt aber nicht. Ich habe das Interview im Spiegel dazu gelesen. Dort steht: Aus Gesundheitsgründen habe Matthias Platzeck den SPD Vorsitz niedergelegt. Mit zu seiner überdurchschnittlich großen Belastung habe auch geführt, dass die SPD in einem fragileren Zustand war, als es nach Außen deutlich wurde. Das ist was anderes - zumindest für alle, die lesen können.
01 Januar 2007
Prosit Neujahr
31 Dezember 2006
Jahresende - Musik
So nun habe ich sie ermittelt, meine Lieblingstitel des Jahres 2006. Ist nicht einfach. Man müsste ein Programm haben, was die Anzahl des Abspielens festhält. Nicht nur am PC, sondern auch auf dem mp3 player. Hier die Lieder auf 20 Plätzen. Sind aber mehr songs geworden.

Ich ordne meine songs, die ich so den ganzen Tag höre nach drei Kategorien: Sehr gute, gute und mittel. Das sind die Lieder, die im Ordner sehr gute gelandet sind. Wer möchte die aus dem Ordner gute sehen? Na gut, hier auch diese:

Die aus dem Ordner "Mittel" gebe ich nur auf Anfrage bekannt. ;-)

Ich ordne meine songs, die ich so den ganzen Tag höre nach drei Kategorien: Sehr gute, gute und mittel. Das sind die Lieder, die im Ordner sehr gute gelandet sind. Wer möchte die aus dem Ordner gute sehen? Na gut, hier auch diese:

Die aus dem Ordner "Mittel" gebe ich nur auf Anfrage bekannt. ;-)
Ärgern? Oder nicht?
Witzbolde gibt es ja überall. Auch hier in Münster. Solche Witzbolde meinten vor einigen Wochen unseren, zugegebenermaßen nicht sehr schönen, Schuppen etwas aufzupeppen und malten mit Ölkreide folgendes auf die Tür.

Ok, es gibt schlimmeres und wir haben nichts unternommen.
Letzte Woche dann die Strafe, denn es folgte eine Steigerung, die gleich auf alle anderen Schuppen ausgedehnt wurde:

So sieht das dann in der Reihe aus:

Es gibt schlimmeres, ja. Es ist unser Eigentum, ja. Aufregen lohnt nicht wirklich, aber es wurmt mich doch ein wenig. Sollte man es denn wenigstens anzeigen?
Kann überhaupt jemand übersetzen, was da steht? Vielleicht bedeuten die Schriftzeichen ja was nettes oder im Gegenteil eben was fieses.
Also wer was erkennt und übersetzen kann, melde sich bitte! Vielen Dank!

Ok, es gibt schlimmeres und wir haben nichts unternommen.
Letzte Woche dann die Strafe, denn es folgte eine Steigerung, die gleich auf alle anderen Schuppen ausgedehnt wurde:

So sieht das dann in der Reihe aus:

Es gibt schlimmeres, ja. Es ist unser Eigentum, ja. Aufregen lohnt nicht wirklich, aber es wurmt mich doch ein wenig. Sollte man es denn wenigstens anzeigen?
Kann überhaupt jemand übersetzen, was da steht? Vielleicht bedeuten die Schriftzeichen ja was nettes oder im Gegenteil eben was fieses.
Also wer was erkennt und übersetzen kann, melde sich bitte! Vielen Dank!
30 Dezember 2006
Irak - Hussein
Klar war der ein Verbrecher und ein Diktator. So haben wir es all' die Jahre gelernt und wahrscheinlich war er es auch. Aber so richtige Verbrechen a la Milosevic oder Pol Pot sind mir bei ihm nicht bekannt geworden. Was rechtfertigt eigentlich eine so überstützte Tötung? Was soll da verborgen werden? Vielleicht sehe ich nur wieder irgendwelche Verschwörungen, aber ich verstehe das alles nicht richtig. Da muss was hinterstecken.
Grundsätzlich lehne ich die Todesstrafe ab, auch bei Politikern. Gewiss meinen manche Staaten, dass es ohne nicht geht. Aber dann sollte es doch eine gute Begründung geben. Wenn man Rache will, hätte man ihn auch im Gefängnis leben lassen können, das demütigt schließlich auch. Jetzt wird Hussein schnell zum Märtyrer und die Spekulationen (wie bei mir) sprießen.
Alles seltsam. Hier noch ein guter Eintrag: Irak - Hussein
Grundsätzlich lehne ich die Todesstrafe ab, auch bei Politikern. Gewiss meinen manche Staaten, dass es ohne nicht geht. Aber dann sollte es doch eine gute Begründung geben. Wenn man Rache will, hätte man ihn auch im Gefängnis leben lassen können, das demütigt schließlich auch. Jetzt wird Hussein schnell zum Märtyrer und die Spekulationen (wie bei mir) sprießen.
Alles seltsam. Hier noch ein guter Eintrag: Irak - Hussein
25 Dezember 2006
Zwischen den Jahren
Von Dienstag bis Freitag sind wir in Uelzen. Ein wenig ausruhen. Hoffentlich wird die Fahrt morgen nicht so anstrengend. Es wird gewiss viel Verkehr sein. Na drückt mal die Daumen, dass es nicht so schlimm wird.
Blog-mäßig wird es also etwas ruhiger in den nächsten Tagen. Aber ich komm wieder, keine Frage.
Blog-mäßig wird es also etwas ruhiger in den nächsten Tagen. Aber ich komm wieder, keine Frage.
Überstanden
So, der Heilige Abend wäre überstanden.
In der Mitternachts Messe waren dieses Jahr sehr viele Besucher. Das ist doch schön, denn hier experimentieren wir durchaus auch mal etwas unkonventionell mit Texten oder Vortragsweisen.
Um diese Zeit fühle ich mich auch immer sehr viel freier als in den Nachmittagsgottesdiensten. Allerdings gab es dieses Jahr ein Hightlight: der 16 Uhr Gottesdienst, zu dem überwiegend Familie mit Kindern kommen, obwohl es auch einen Krabbelgottesdienst um 14 Uhr gibt, war dieses Jahr bereits nach 40 Minuten beendet, was nicht nur die mitwirkenden Konfirmanden zu würdigen wussten, sondern auch zahlreiche Besucher, die unverhofft mehr Zeit bis zur Bescherung hatten, als gedacht. So auch wir! Diesmal haben wir erst gegessen, dann Bescherung gemacht. Bescherung wurde diesmal ausgewürfelt. Wer eine 1 oder 6 hat darf sich erst ein Geschenk aussuchen, beim nächsten mal auspacken. So machte das auch recht viel Spaß!
Nun kann es Weihnachten werden und ich freue mich auf eine ruhige und besinnliche Zeit. Ihr am besten auch!
In der Mitternachts Messe waren dieses Jahr sehr viele Besucher. Das ist doch schön, denn hier experimentieren wir durchaus auch mal etwas unkonventionell mit Texten oder Vortragsweisen.
Um diese Zeit fühle ich mich auch immer sehr viel freier als in den Nachmittagsgottesdiensten. Allerdings gab es dieses Jahr ein Hightlight: der 16 Uhr Gottesdienst, zu dem überwiegend Familie mit Kindern kommen, obwohl es auch einen Krabbelgottesdienst um 14 Uhr gibt, war dieses Jahr bereits nach 40 Minuten beendet, was nicht nur die mitwirkenden Konfirmanden zu würdigen wussten, sondern auch zahlreiche Besucher, die unverhofft mehr Zeit bis zur Bescherung hatten, als gedacht. So auch wir! Diesmal haben wir erst gegessen, dann Bescherung gemacht. Bescherung wurde diesmal ausgewürfelt. Wer eine 1 oder 6 hat darf sich erst ein Geschenk aussuchen, beim nächsten mal auspacken. So machte das auch recht viel Spaß!
Nun kann es Weihnachten werden und ich freue mich auf eine ruhige und besinnliche Zeit. Ihr am besten auch!
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Weihnachten
23 Dezember 2006
Frohe Weihnachten

Hallo alle zusammen,
ich wünsche Euch ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest. Der Stress fällt jetzt von uns ab und wir genießen die Zeit mit unseren Lieben und tun endliche mal was für uns.

Lasst Euch reich und originell beschenken und freut Euch über das Denken der Anderen an Euch.
Genauso, wie wir das auch tun.

Bis dahin, ich bin dann mal weg, komme aber am 29.12.06 wieder zurück.
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21 Dezember 2006
Frauen im Weihnachtsrausch
Ich gebe es zu, ich war gestern noch einmal in der Stadt, um etwas für Weihnachten zu kaufen. Bei unserem eigentlichen Einkauf Ende November haben wir nicht alles bekommen, das meiste des Restes haben wir online bestellt. Nun waren noch ein paar Kleinigkeiten offen, die ich gestern besorgt habe.
Was für Szenen sich in der Stadt abspielen muss ich wohl kaum jemandem erzählen. Menschen über Menschen und keine Rücksicht aufeinander.
Besonders grass sind mir gestern Frauen aufgefallen. Deren Meisterschaft bestand darin sich einfach ander Kasse vorzumogeln. Ich kann da auch schon mal ein paar deutliche Worte sagen, hatte gestern aber keine Lust in dem Weihnachtsrausch für Ärger in den Geschäften zu sorgen, die Mitarbeiter sind eh fertig mit den Nerven.
Aber wie frech diese Frauen sind! Stellen sich einfach vor einen, in der (berechtigten) Hoffnung, der Mann ist ja Kavalier und sagt nichts. Und die fühlen sich dann auch noch sowas von toll dabei, einem Mann es mal wieder gezeigt zu haben. Sind nämlich oft so Schnepfen, die sich für was besseres halten. Schick gekleidet und (zu) gut frisiert. Echt furchtbar.
Ok, ich steh da drüber und lass meinen Frust lieber hier raus.
So, nun ist es auch schon besser! Weiter geht's!


Was für Szenen sich in der Stadt abspielen muss ich wohl kaum jemandem erzählen. Menschen über Menschen und keine Rücksicht aufeinander.
Besonders grass sind mir gestern Frauen aufgefallen. Deren Meisterschaft bestand darin sich einfach ander Kasse vorzumogeln. Ich kann da auch schon mal ein paar deutliche Worte sagen, hatte gestern aber keine Lust in dem Weihnachtsrausch für Ärger in den Geschäften zu sorgen, die Mitarbeiter sind eh fertig mit den Nerven.
Aber wie frech diese Frauen sind! Stellen sich einfach vor einen, in der (berechtigten) Hoffnung, der Mann ist ja Kavalier und sagt nichts. Und die fühlen sich dann auch noch sowas von toll dabei, einem Mann es mal wieder gezeigt zu haben. Sind nämlich oft so Schnepfen, die sich für was besseres halten. Schick gekleidet und (zu) gut frisiert. Echt furchtbar.
Ok, ich steh da drüber und lass meinen Frust lieber hier raus.
So, nun ist es auch schon besser! Weiter geht's!


19 Dezember 2006
Becks Rat
Mir scheint es, die bundesdeutschen Arbeitsloseninitiativen wehren sich gegen des Rat, den Ministerpräsident Beck einem etwas verwarlosten Arbeitslosen gegeben hat.
Können die denn wirklich meinen, dass man derart ungepflegt eine Chance bei einem Arbeitgeber hat? Der Vergleich mit Guido Horn zählt wohl kaum, denn der ist erstens Künstler, zweitens selbstständig.
Aber bei dieser Einstellung der eigentlich den Arbeitslosen-helfen-Sollenenden wundert es mich wiederum nicht, wenn diese keine Chance auf Arbeit haben.
Ich will keine Stammtisch Parolen verbreiten, wundere mich aber über die Aufgeregtheit. Für mich ist es völlig unstrittig und daher keines Streites Wert, dass man nur einigermaßen gepflegt eine Chance auf Arbeit hat. Eine Garantie ist das natürlich auch nicht. Aber Eingangsvorraussetzung!
Können die denn wirklich meinen, dass man derart ungepflegt eine Chance bei einem Arbeitgeber hat? Der Vergleich mit Guido Horn zählt wohl kaum, denn der ist erstens Künstler, zweitens selbstständig.
Aber bei dieser Einstellung der eigentlich den Arbeitslosen-helfen-Sollenenden wundert es mich wiederum nicht, wenn diese keine Chance auf Arbeit haben.
Ich will keine Stammtisch Parolen verbreiten, wundere mich aber über die Aufgeregtheit. Für mich ist es völlig unstrittig und daher keines Streites Wert, dass man nur einigermaßen gepflegt eine Chance auf Arbeit hat. Eine Garantie ist das natürlich auch nicht. Aber Eingangsvorraussetzung!
18 Dezember 2006
Googlemail
Habe jetzt seit 6 Wochen googlemail und bin recht zufrieden. Allerdings hat es mich heute entsetzt, dass ich schon über 1000 Spammails bekommen habe. Die kommen aber über meinen bisherigen normalen Account, der auf googlemail weitergeleitet wird. Aber ist schon echt Wahnsinn. Hier ein Bild.

Wer auch eine Einladung zu googlemail möchte, kann sich vertrauensvoll an mich wenden. Email im Profil!

Wer auch eine Einladung zu googlemail möchte, kann sich vertrauensvoll an mich wenden. Email im Profil!
16 Dezember 2006
Arrakon und Wii
Echt schade. Vor einigen Wochen habe ich mich aus "Langeweile" oder Neugier bei Arrakon angemeldet. Ein Online Simulationsspiel. Eigentlich einfach strukturiert, aber sehr liebevoll gemacht. Habe auch etwas gebraucht, bis ich mich eingewöhnt habe. Jetzt klappt es endlich. Und was passiert? Das Spiel ist seit gestern offline. So ein Mist. Hatte mich so gefreut.
Installation von Anno 1602 klappt auch nicht. Muss ich wohl auf den Wii meines Sohnes zurück greifen, den er heute morgen ganz früh bei Media M... bekommen hat. War nicht einfach und er war der glücklichste Mensch auf Erden. Bis seine Schwester und seine Freundin das Ruder übernahmen. Nun sitzt er doch wieder vor dem PC. Ja so kann es gehen. Ich hab auch noch nicht gespielt, sieht aber furchtbar komisch aus. Freu mich schon irgendwann mal dran zu kommen. Bin ja leider der letzte in der "Nahrungskette".
Nachtrag: Stimmt nicht. Ich habe gerade auch Wii gespielt. Golfen und Tennis. Man mus wirklich aufpassen keinen Tennisarm zu bekommen. Macht echt super Spaß.
Installation von Anno 1602 klappt auch nicht. Muss ich wohl auf den Wii meines Sohnes zurück greifen, den er heute morgen ganz früh bei Media M... bekommen hat. War nicht einfach und er war der glücklichste Mensch auf Erden. Bis seine Schwester und seine Freundin das Ruder übernahmen. Nun sitzt er doch wieder vor dem PC. Ja so kann es gehen. Ich hab auch noch nicht gespielt, sieht aber furchtbar komisch aus. Freu mich schon irgendwann mal dran zu kommen. Bin ja leider der letzte in der "Nahrungskette".
Nachtrag: Stimmt nicht. Ich habe gerade auch Wii gespielt. Golfen und Tennis. Man mus wirklich aufpassen keinen Tennisarm zu bekommen. Macht echt super Spaß.
13 Dezember 2006
Überfall auf Dieter Bohlen
Viel will ich dazu nicht schreiben. Der Mann ist ja immer für eine Schlagzeile gut. Aber so ganz habe ich nicht verstanden, wieso er zu Nachbarn geflohen ist, als die Räuber drohten seine Freundin als Geisel zu nehmen. (dpa Bericht)
Auch ne Möglichkeit Geliebte Nr. XXX wieder loszuwerden. Sich hinterher in Interviews aber beinahe als Held darzustellen ist echt schon frech-dreist.
Sehr passend ist da auch wieder die Bildzeitung eingestiegen, wie bei bildblog zu lesen ist. Ich als Science Fiction Fan akzeptiere sofort eine Störung des Raum-Zeit-Kontinuums. Kennt man ja zur genüge.
Auch ne Möglichkeit Geliebte Nr. XXX wieder loszuwerden. Sich hinterher in Interviews aber beinahe als Held darzustellen ist echt schon frech-dreist.
Sehr passend ist da auch wieder die Bildzeitung eingestiegen, wie bei bildblog zu lesen ist. Ich als Science Fiction Fan akzeptiere sofort eine Störung des Raum-Zeit-Kontinuums. Kennt man ja zur genüge.
12 Dezember 2006
Musikproduzenten
Ich bin auf die Idee gekommen, mal ein bisschen Produzenten-orientiert Musik zu hören und darüber zu schreiben. In einem der letzten Einträge habe ich ja von Grace Jones geschrieben und dass unter anderem auch Trevor Horn (folgt später) für sie geschrieben und produziert hat. Heute soll es aber um meinen Lieblingsproduzenten gehen: Jim Steinman.
Bekannt ist er wohl den meisten durch die Zusammenarbeit mit Meat Loaf.
Typisch für Steinmans Musik ist der Bombastsound, der oft stark an Opernarien erinnert. Außerdem kommen häufig Chöre und hymnische Rythmen zum Einsatz. Außer Meat Loaf hat Steinman auch einige meiner anderen Lieblingsmusiker produziert: Bonnie Tyler (Total eclipse of the heart), Air Supply (Makin love out of nothing at all), Barry Manilow (Read 'Em and Weep), Celine Dione (It's all coming back / River deep, Mountain high), The Sisters of Mercy (This corrosion), Barbra Streisand (Left in the dark). Auf der sehr informativen Seite Neverlandhotel finden sich viele weitere Informationen dazu.
Zurzeit höre ich (mal wieder) alles, was ich von ihm finden kann. Habe mir daher die CD von Pandoras Box (ein Projekt von Steinman 1989) bestellt und eine weitere CD von Bonnie Tyler, die 4. oder 5 bereits. Auch wieder sehr hörenswert. Auf der CD von Pandoras Box findet sich zB die Originalversion (über 8 Minuten) des "neuen" Meat Loaf Hits It's all coming back to me now, welches er mit der norwegischen Sängerin Marion Raven singt. Interessant finde ich da, dass die Produktion des Liedes mit Celine Dione wesentlich klarer und deutlicher strukturiert ist, als mit Padoras box. Leider leidet die Version von Meat Loaf darunter, dass die Produktion nichts von der Steinmann'schen genialität aufweist. Dafür ist die Stimmenaufteilung mit Meat Loaf und Marion Raven sehr interessant. Und das reißt so maches wieder raus.
Alles in Allem fällt mir auf, dass viele songs von Steinman ständig neu aufgelegt werden und auch durchaus über Jahre hinweg gut unterhalten, egal, wer sie interepretiert. Andererseits hat er neben vielen wirklichen Perlen auch eine Menge uninteressanter und langweiliger Dinge geschrieben. Also nicht jeder Titel eines seiner oder von ihm produzierten Alben sind sehr gut. Ist ja wohl auch normal, aber wenn er gute songs geschrieben hat, sind diese mehr als nur gut. Mein Lieblingslied ist "Left in the dark". Seltsamerweise gefällt mir da die Version von ihm selbst gesungen am besten, wenn auch seine Stimme in keinem Fall mit Meat Loaf mithalten kann. Noch seltsamer finde ich, dass dieser Song auf einer reinen Meat Loaf CD zu finden ist. Habe die CD , Heaven can wait, jetzt doch bei amazon gefunden. Grade billig zu haben!
Bekannt ist er wohl den meisten durch die Zusammenarbeit mit Meat Loaf.
Typisch für Steinmans Musik ist der Bombastsound, der oft stark an Opernarien erinnert. Außerdem kommen häufig Chöre und hymnische Rythmen zum Einsatz. Außer Meat Loaf hat Steinman auch einige meiner anderen Lieblingsmusiker produziert: Bonnie Tyler (Total eclipse of the heart), Air Supply (Makin love out of nothing at all), Barry Manilow (Read 'Em and Weep), Celine Dione (It's all coming back / River deep, Mountain high), The Sisters of Mercy (This corrosion), Barbra Streisand (Left in the dark). Auf der sehr informativen Seite Neverlandhotel finden sich viele weitere Informationen dazu.
Zurzeit höre ich (mal wieder) alles, was ich von ihm finden kann. Habe mir daher die CD von Pandoras Box (ein Projekt von Steinman 1989) bestellt und eine weitere CD von Bonnie Tyler, die 4. oder 5 bereits. Auch wieder sehr hörenswert. Auf der CD von Pandoras Box findet sich zB die Originalversion (über 8 Minuten) des "neuen" Meat Loaf Hits It's all coming back to me now, welches er mit der norwegischen Sängerin Marion Raven singt. Interessant finde ich da, dass die Produktion des Liedes mit Celine Dione wesentlich klarer und deutlicher strukturiert ist, als mit Padoras box. Leider leidet die Version von Meat Loaf darunter, dass die Produktion nichts von der Steinmann'schen genialität aufweist. Dafür ist die Stimmenaufteilung mit Meat Loaf und Marion Raven sehr interessant. Und das reißt so maches wieder raus.
Alles in Allem fällt mir auf, dass viele songs von Steinman ständig neu aufgelegt werden und auch durchaus über Jahre hinweg gut unterhalten, egal, wer sie interepretiert. Andererseits hat er neben vielen wirklichen Perlen auch eine Menge uninteressanter und langweiliger Dinge geschrieben. Also nicht jeder Titel eines seiner oder von ihm produzierten Alben sind sehr gut. Ist ja wohl auch normal, aber wenn er gute songs geschrieben hat, sind diese mehr als nur gut. Mein Lieblingslied ist "Left in the dark". Seltsamerweise gefällt mir da die Version von ihm selbst gesungen am besten, wenn auch seine Stimme in keinem Fall mit Meat Loaf mithalten kann. Noch seltsamer finde ich, dass dieser Song auf einer reinen Meat Loaf CD zu finden ist. Habe die CD , Heaven can wait, jetzt doch bei amazon gefunden. Grade billig zu haben!
11 Dezember 2006
Lesen
Warum immer nur über meinen Musikgeschmack schreiben? Hier mal eine Empfehlung aus dem Bereich des Lesens. Habe am Samstag mit den Erinnerungen von Dieter Hildebrandt angefangen: Ich musste immer lachen. Ich hatte mir mal irgenwann vorgenommen, keine Bücher mehr über die Zeit des 2. Weltkrieges und die Nachkriegszeit zu lesen. Ich hatte das Gefühl, es wiederholte sich einfach zu vieles und ich habe bereits sehr viel darüber gelesen. Den Hildebrandt habe ich mir dann doch gewünscht zu lesen. Das ist mehr Personen abhängig, ich mag ihn eben sehr.
Das Gute ist, ich kann seinen Stil sehr leicht verstehen und komme schnell vorwärts. Ähnlich wie das Buch vom HAPE liest es sich fast von allein. Und das Erstaunliche ist, dass die Erinnerungen Hildebrandts nichts beschönigen, er zu seiner jugendlichen Sicht der Dinge damals im 3. Reich steht. Das kommt sehr ehrlich und unverstellt rüber. Sehr beeindruckend! Und von daher habe ich bisher doch schon Neues aus der Zeit gelesen, denn diese Ehrlichkeit ist selten. Meist wird ja doch versucht entweder zu beschönigen oder zu übertreiben.
In dem Buch ist der Krieg gerade zu Ende und ich dachte erst, dann beginne der bessere Teil des Buches. Aber bisher hat es sich schon eindeutig gelohnt. Zu dem einfachen Erfassen der Texte kommt es vielleicht auch deswegen, dass das Buch wie ein Interview aufgemacht wurde. Große Teile sind aber in einem Stück erzählt.
Bisher: Sehr zu empfehlen! Ich bleibe am ball.
Das Gute ist, ich kann seinen Stil sehr leicht verstehen und komme schnell vorwärts. Ähnlich wie das Buch vom HAPE liest es sich fast von allein. Und das Erstaunliche ist, dass die Erinnerungen Hildebrandts nichts beschönigen, er zu seiner jugendlichen Sicht der Dinge damals im 3. Reich steht. Das kommt sehr ehrlich und unverstellt rüber. Sehr beeindruckend! Und von daher habe ich bisher doch schon Neues aus der Zeit gelesen, denn diese Ehrlichkeit ist selten. Meist wird ja doch versucht entweder zu beschönigen oder zu übertreiben.
In dem Buch ist der Krieg gerade zu Ende und ich dachte erst, dann beginne der bessere Teil des Buches. Aber bisher hat es sich schon eindeutig gelohnt. Zu dem einfachen Erfassen der Texte kommt es vielleicht auch deswegen, dass das Buch wie ein Interview aufgemacht wurde. Große Teile sind aber in einem Stück erzählt.
Bisher: Sehr zu empfehlen! Ich bleibe am ball.
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