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07 Dezember 2012

Political Correctness

Vorweg, ich bin bestimmt niemand, der andere diskriminieren möchte. Mir geht es nur um die Freiheit des Denkens, Sprechens und Schreibens.

1. Man kann jemanden diskriminieren, ohne Schaumküsse Negerküsse zu nennen. Ich kann einen Afrikaner beleidigen, ohne ihn Neger zu nennen. Es kommt sehr viel mehr auf Inhalte und Betonung, Mimik und Aussage an, als auf den Gebrauch einzelner Wörter.

2. Ein schlechtes Beispiel für gut gemeint, aber daneben gegangen ist der Versuch, Mitbürger aus dem Ausland, nicht mehr Ausländer (usw), sondern Menschen mit Migrationshintergrund zu bezeichnen. Dieser Ausdruck wirkt heute noch stigmatisierender als der Begriff Ausländer.

3. Negerkuss und Zigeunersoße und ähnliche Begriffe stammen aus einer Zeit, in denen diese Begriffe unbedacht benutzt wurden, nicht unbedingt diskriminierend besetzt waren. Trotzdem wurden genau diese Personen aber aktiv diskriminiert und verachtet. Was ich damit sagen will ist, der Gebrauch eines Begriffes allein ist nicht entscheidend.

4. Daher halte ich es für wesentlich wichtiger, Menschen gegenüber offen, tolerant und respektvoll gegenüber zutreten und dafür einzutreten, dass wir alle alle (=unsere Gesellschaft) eine ‚nächstenliebende‘ Einstellung zu anderen Menschen einnehmen.

5. Der Versuch mit einer ‚Schere im Kopf‘ zu denken scheitert: Es sind ja nicht nur diskriminierende Begriffe, sondern auch der Versuch, das grammatische Geschlecht (die Sonne, der Mond) mit dem menschlichen Geschlecht zu vermischen. Das ständige mitdenken aller möglichen Konsequenzen und Schwierigkeiten in Gebrauch von Schrift und Sprache behindert die Freiheit und Kreativität. Daher lehne ich diese Form von political correctness ab.









14 August 2011

Aktuelles aus Politik

Alte kommunistische Kader rechtfertigen Mauerbau und vergleichen die DDR mit Indien. Ein CDU Spitzenpolitiker deklariert den Kindesmissbrauch an einer 16 jährigem als Liebesbeziehung. Also alles wie gehabt.

06 Juni 2011

Thomas de Maizière

Wer Thomas de Maizière auf dem Kirchentag erlebte, durfte endlich einmal wieder einen sachkundigen, vernünftigen konservativen Politiker erleben, der auch zuhören kann. Aus dem wird noch mal was, denn solche Menschen braucht Deutschland, mehr einen Tu-nicht-gut, wie zu
Guttenberg.

Thomas de Maizière for Kanzler  - keine erschreckende Vision.
Richard von Weizäcker, Erhard Eppler, Jochen Vogel, Klaus von Dohnany, Helmut Schmidt

29 März 2011

SPD Programm

Nachdem Merkel der SPD das Programm nun endgültig geklaut hat, sollte die SPD wohl ein freiliegendes Programm aufnehmen. Wie wäre es mit dem liberalen? So gut wie unbenutzt seit 1982.

Merkel und die Alternative

Es heißt, Merkel sei auch deswegen nch im Amt, weil es keine Alternative für sie gäbe. Hat man da Thomas de Maiziere vergessen? Vom Typus ein Mann wie Kretschmann, liberal, bürgerlich, vermittelnd.

Passend dazu die neueste Umfrage zur Beliebtheit unserer Politiker: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,753961,00.html

De Maiziere bereits auf Platz 3, zusammen mit Steinmeier auf Platz 1: in schweren Zeit bevorzugt der Wähler lieber Langeweile und Un-aufgeregtheit als Aktionismus.

16 März 2011

Umfallerpartei FDP

Es ist wieder soweit. Die FDP fällt als Erste um. Bekanntes Verhalten, neues Thema, alter Grund.
Dass CDU und CSU von Moral wenig halten, war spätestens seit Guttenberg klar. Nun auch die FDP, was nicht wirklich neu ist, aber ansteckend.

28 Februar 2011

Diktaturen

Wer von uns würde gerne einem Despoten wie Ahmadinedschad die Hand schütteln? Einen Verrückten wie Gaddafi lächelnd begrüßen? Wer wäre gerne nach China gefahren, um nach dem Massaker auf dem Platz des Friedens, den diplomatischen Kontakt nicht vollends abbrechen zu lassen?  Oder wer hätte sich auch nur von George W. Bush den Nacken massieren lassen?

Ich gehe mal davon aus, die meisten von uns sind froh, dass nicht sie diese Dinge tun müssen. Dafür haben wir Politiker, die diese Aufgaben für uns regeln.
Besonders beim aktuellen Abgang vieler arabischer Herrscher wird gerne auf Bilder verwiesen, auf denen genau solche Situationen zu sehen sind. Es wird dann gerne die Frage gestellt, ob der Westen nicht zu weich mit diesen Herrschern umgegangen ist.
Ich stelle diese Frage mal grundsätzlich: hätte man alle undemokratischen Herrscher schneiden sollen? Keine Wirtschaftsbeziehungen? Keinen diplomatischen Kontakt? Oder abgestuft nach Grad des Despotismus fährt dann der Außenminister, der Kanzler oder nur der Staatssekretär hin? Oder soll etwa konsequent (Afghanistan und Irak lassen grüßen) die Demokratie von Europa und Amerika aus militärisch in nicht-demokratische Länder gebracht werden?

Meine Meinung ist: wenn mit einem Handshake des Außenministers zwei Leute befreit werden, dann soll eben so ein Foto gemacht werden und mit Sicherheit missbracht werden. Wenn der diplomatische Kontakt zu einem gewissen Einfluss führen kann oder auch der wirtschaftliche Kontakt Rohstoffe sichert, ist dies nicht grundsätzlich verwerflich. Dürfen wir uns in die inneren Angelegenheiten eines Landes einmischen? Muss nicht das Volk sich erst einmal gegen seine Despoten auflehnen?
Eine Grenze sehe ich im Moment bei zwei Punkten: Völkermord, wie in Ruanda oder in Srebrenica. Und das aufständische Volk soll nicht auf Waffen treffen, die vom Westen geliefert wurden.
Daher bitte: wer kritisiert soll auch sagen, wie die Alternative aussehen soll.

23 Februar 2011

Gleichgewicht hergestellt

Ein schönes Gleichgewichtspaar haben wir, wenn wir uns dieses Jahr und letztes anschauen. Wie gehe ich mit einer persönlichem Verfehlung um?

Hochgelobt wurde und wird Margot Käßmann für ihren Entschluss von ihrem Amt zurück zu treten, da sie gegen ein Gesetz verstoßen hat - Fahrt mit zu viel Alkohol im Blut. Manche sahen darin eine läßliche Sünde. Frau Käßmann sah für ihre Zukunft als Bischöfin das Problem, nicht mehr glaubwürdig auftreten zu können.

Ganz anders in diesem Jahr der als zupackend und agil geltende Verteidigungsminister. Erst ein scheibchenweise Rückzug der eigenen Haltung, womit die erste Aussage („abstrusen Vorwürfen“) zur Lüge wurde. Dann das verstockte: jetzt will ich mit dem Spielzeug, was ich erbeutet habe, nicht mehr spielen. Mami hat mich ja immer noch lieb.

Frau Käßmanns Ansehen ist erstaunlicherweise in Folge des konsequenten verhaltens gestiegen. Ob das Guttenberg auch gelingen wird, trotz Bild Unterstützung, bleibt abzuwarten.

Ich bin nicht der Meinung, dass Herr Guttenberg wegen des Plagiats zurücktreten sollte.
Der Umgang mit dem Thema seinerseits, zeigen allerdings erhebliche Charaktermängel. Diese sind schon Grund für Rücktritt.
Eine sehr gute Betrachtungsweise habe ich hier gefunden: http://www.coffeeandtv.de/2011/02/21/menschenraub/

21 Februar 2011

Lehren aus Hamburg Wahl

Alle sind sich einig: Die Hamburg Wahl hat für SPD und CDU keine bundespolitische Bedeutung. Dies gilt wohl nicht fü die FDP. http://www.azonline.de/aktuelles/politik/inland/1499092_Glueckspilz_Westerwelle_Stimmungskanone_Gabriel.html

11 Februar 2011

Axel und Husni

Also, wie war das? Axel Weber tritt nun doch zurück und Husni Mubarak tritt vorzeitig zurück?
Da kann man nur sagen: DANKE
Nachtrag: Gottschalk geht auch, endlich.

PS: die Wette mit den Ohren und den Kronkorken ist ja mal wieder echt ekelig.

24 Januar 2011

Liste der deutschen Außenminister

Zitat aus Wikipedia:

Bundesminister des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland (seit 1951) 


Name Amtszeit (Beginn) Amtszeit (Ende) Partei
Konrad Adenauer 15. März 1951 6. Juni 1955 CDU
Heinrich von Brentano 6. Juni 1955 30. Oktober 1961 CDU
Gerhard Schröder 14. November 1961 30. November 1966 CDU
Willy Brandt 1. Dezember 1966 21. Oktober 1969 SPD
Walter Scheel 22. Oktober 1969 16. Mai 1974 FDP
Hans-Dietrich Genscher 16. Mai 1974 17. September 1982 FDP
Helmut Schmidt 17. September 1982 1. Oktober 1982 SPD
Hans-Dietrich Genscher 1. Oktober 1982 17. Mai 1992 FDP
Klaus Kinkel 18. Mai 1992 26. Oktober 1998 FDP
Joschka Fischer 27. Oktober 1998 22. November 2005 Grüne
Frank-Walter Steinmeier 22. November 2005 28. Oktober 2009 SPD
Guido Westerwelle 28. Oktober 2009 amtierend FDP

13 Dezember 2010

Katzenberger in Afganistan

Ja, da hat der Gabriel wohl was falsch verstanden. Der Guttenberg ist tatsächlich mit dieser TV Tante verheiratet. Ob die Katzenberger heißt oder so, ist ja egal. Beide recht vulgär und und gut darin sich zu vermarkten. So gesehen, ist die Katzenberger bereits in Afganistan.

01 Dezember 2010

Ex-Innenminister Speer

Brandenburg hat einen Ex-Innenminister, der unter anderem zurück getreten ist, weil er einer unehelichen Tochter 13 Jahre keinen Unterhalt gezahlt hat.
Aktuell wurde er aufgefordert deswegen auch aus der SPD Fraktion auszutreten.

Nicht richtig ist, dass die CSU empört darauf verwiesen hat, dass Speer doch nun mit dem Verhalten reif für einen Eintritt in die CSU wäre.

29 November 2010

Wikileaks und Spiegel

Die Enthüllungen auf Wikileaks zeigt die deutliche Überlegenheit des amerikanischen Geheimdienstes: Sie erkannten schon vor der Wahl die Inkompetenz von Westerwelle. Dafür hat Der Spiegel mind 3 Monate bis nach der Wahl benötigt. Auch die für die Absatzbewegung von der Kanzlerin hat Der Spiegel wesentlich länger gebraucht als der Ami.

Ok, die Verbindungen zu wichtigen FDP Insidern haben wohl das Budget des Spiegels überschritten.

Wie die Zeit (der FDP) so spielt

Aktuell aus der ZEIT ein Zitat des FDP Generals zur geplatzten Koalition in Hamburg:

Christian Lindner ist der Erste, der in Berlin die Sprache wiedergefunden hat. Das ist kein Wunder. Für die FDP ist Schwarz-Grün die Mesalliance in Reinform. "Aus purer Machttaktik", ätzt der Generalsekretär, hätten die Hamburger Grünen das Bündnis gesprengt, "um noch schnell die guten Umfragen im Bund zu nutzen, bevor die Blase platzt."

Ja, er muss das wissen, ging es der FDP zur Bundestagswahl doch genauso. Nun ist die heiße Luft raus, selbst sein Chef wird zunehmend ruhiger.

14 November 2010

Was ich nicht verstehe Teil 2

Wenn sich Schröder nicht mit dem amerikanischen Präsidenten versteht, läßt er an Respekt mangeln. Sagt Merkel nein zu Obama, ist Sie eine pragmatische Politikerin.

11 Oktober 2010

Bahnhof 21

Jetzt kommt das noch so weit, dass ich den in der Dimension über-geplanten Bahnhof in Stuttgart gut heißen muss? Nur weil die Demonstranten gegen alles das sind, was über den Bau eines Fahrradweges hinaus geht? Es nervt: dieses gegen-alles-zu-sein Denken. Wie schon gesagt: Volkes Urteil und Stimme sollte "konstruktiv" sein, wie das konstruktive Misstrauensvotum im Bundestag. Nicht nur den Kanzler abwählen, sondern gleich den Neuen mitwählen.
Dabei finde ich den Bahnhof auch total überteuert und überdimensioniert (ich wiederhole mich) und denke, da hätte (viel) früher eine andere Planung hin gemusst:

Mir würde es genügen, wenn alle Kosten, die über die aktuelle Planung hinaus gingen, vom Land BaWü selber getragen werden. Und dann endlich Schluss mit dem Genörgel. Es könnte meinetwegen noch die Abwahl von Mappus dabei rauskommen, das wäre doch mal ein positiver Kollateralschaden.

02 Oktober 2010

Stuttgart 21

Na, wenn die CDU bereits von weiterer Gewalt weiß, warum tut sie nichts dagegen? Bislang ging diese Gewalt ja wohl von der Obrigkeit aus. Also mal ein ordentlihe Worte an Polizei, Mappus und weitere Eskalierer.
Und wenn Merkel sagt, "aber es müsse alles vermieden werden, was zu Gewalt führen könne.", frage ich mich, wo die Taten bleiben? Gibt es ein Angebot an die Demonstranten?
Oder soll nur die Gegenseite etwas tun?

28 September 2010

Heiner Geißler: Und wieder einer ...

.... der meint sein politisch "extremes" Leben, was rein christlich gesehen, ziemlich verkorkst war, kurz vor "Ladenschluss" dem lieben Gott noch nach dem Munde zu reden und plötzlich der soziale Samariter zu sein.

Da kommt es mir echt hoch ...

Brauch einer Beispiele? Na gut, alles Zitate aus Wikipedia:

  1. Besonders während der Tätigkeit als Generalsekretär fiel Geißler durch stark polarisierende Äußerungen über die politische Linke auf.
  2. Der Pazifismus der dreißiger Jahre, der sich in seiner gesinnungsethischen Begründung nur wenig von dem heutigen unterscheidet, was wir in der Begründung des heutigen Pazifismus zur Kenntnis zu nehmen haben, dieser Pazifismus der dreißiger Jahre hat Auschwitz erst möglich gemacht.“
  3. 1977 hatte Geißler eine Broschüre zu verantworten, in der er viele linke und liberale Kulturschaffende und Politiker der Bundesrepublik Deutschland als „Sympathisanten des Terrors“ (gemeint war der Terror der Rote Armee Fraktion) beschuldigte, darunter Helmut Gollwitzer, Heinrich Albertz, Günter Wallraff, Herbert Marcuse und Bundesinnenminister Werner Maihofer.
  4. 1983 sprach Geißler von der SPD als „Fünfte Kolonne der anderen Seite“, mit der der Ostblock gemeint war, als es um die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Europa ging
  5. Willy Brandt warf ihm am 12. Mai 1985 vor, der „schlimmste Hetzer seit Goebbels“ zu sein. Geißler wertete es als Reaktion auf seine Kritik an den Oberbürgermeistern von Dresden und Leipzig, die er als diktatorisch bezeichnet hatte.
  6. 2007 kommentierte er die Polizeigewalt beim G8-Gipfel in Heiligendamm mit den Worten:

    „Wenn mich einer anfasst, dann schlage ich zurück – und wenn es ein Polizist ist, dann schlage ich zurück. Wenn ich demonstriere, dann übe ich ein Grundrecht aus, dann lasse ich mich nicht anfassen – von niemandem.“ (Ja, sehr christliche Einstellung - nein danke)

21 September 2010

Anpassung von Migranten

Erika Steinbach und die Vertriebenen - die besten Beispiele für misslungene Integration