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12 März 2012

Mark Benecke

Aktuell lese ich Bücher von Mark Benecke. Hier eine kurze Beschreibung seiner Person:

Dr. Mark Benecke ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für kriminalistische Sicherung, Untersuchung und Auswertung biologischer Spuren.
Er ist Gastdozent und -professor an Universitäten in den USA, Kolumbien, Vietnam und den Philippinen sowie Ausbilder an Polizeiakademien mehrerer Länder und Gast u. a. an der FBI-Akademie und der »Body Farm«. Kriminalistische Spezialausbildungen in den USA und Kanada, unter anderem zur Auswertung von
Blutspritzermustern; Autor von Übersichtsartikeln zu genetischen Fingerabdrücken und rechtsmedizinisch-kriminalistischer Gliedertierkunde.

Er schreibt sehr unterhaltsam und hat seine Fälle teilweise recherchiert und das recht gründlich. Die Auswahl der aufbereiteten Fälle ist im Buch Mordspuren etwas gewöhnungsbedürftig. Es passt nicht alles zusammen und erscheint willkürlich. In Mordspuren passen die Fälle besser zusammen. Sie wirken besser thematisch auf einander abgestimmt.

Spaß haben beide Bücher gemacht, jetzt geht es an "Aus der Dunkelkammer des Bösen". Bin gespannt.

Er ist schon ein spaciger Typ wie man hier sieht.



05 Januar 2011

Neue Aktion: Was lese ich

Mit dem Bücher lesen wird bei mir immer schwieriger. Irgendwie fehlt die Zeit, die Muße und der Stoff.
Der Stoff: ich lese als Unterhaltungsliteratur sehr ausgewählte Dinge. Lange Zeit war es Fantasy. Mehrfach gelesen: Herr der Ringe (samt Sekundärliteratur), Harry Potter, Artemis Fowl, Belgariad und Elenium und Götterkinder Saga, fast alles von Marion Zimmer Bradley
Samt aller Epigonen solcher Bücher habe ich viele wunderbare Jahre lesend verbracht. Das Interesse an Fantasy nimmt aber ab. Daneben lese ich auch gerne Science Fiction (Perry Rhodan), Krimis und Bücher, wie die Millenium Trilogie. Ich tue mich aber zunehmend schwer Neues zu entdecken. Das liegt daran, dass ich immer weniger Zeit habe, um Zeit für das Lesen von Belletristik aufzuwenden. Neben dem Lesen gibt es ja auch noch das Fernsehen, Musik, PC, Spiele, Familie und das Ehrenamt. Dies alles sind Zeitfresser, die bedient werden müssen. Allerdings habe ich über Weihnachten die beiden Bücher von Ferdinand von Schirach gelesen, was sehr kurzweilig war.

Was ich tatsächlich regelmäßig lese ist die Tageszeitung, meistens zwei davon. Zur Zeit die Westfälischen Nachrichten und die Münstersche Zeitung. Vorher war es die WN und die Financial Times. Hinzu kommen Der Spiegel und die Micky Maus. Hinzu kommt in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen weitere Magazine, die gerade interessant sind, wie Kochzeitschriften, Landlust, Die ZEIT oder ähnliches.
Dadurch habe ich das Interesse an mehr sachorientierten Themen entdeckt. Intensiv lese ich daher Magazine wie Geo Epoche oder Geo Kompakt. Doch da kommt das Problem der Muße: nicht immer habe ich die innere und äußere Ruhe mich diesen Themen zu widmen. Jetzt über Weihnachten ging es ganz gut, aber im Alltag ist es recht schwierig. Und dann habe ich noch so schöne Bücher wie diese geschenkt bekommen:
Wofür stehst du?
und
Die Kunst kein Egoist zu sein

Freue mich schon auf Urlaub (geschrieben am 1.Arbeitstag nach meinem Weihnachtsurlaub)

14 August 2008

Anforderung an einen schönen Urlaub

Für mich ist es wichtig im Urlaub Zeit zum lesen zu finden.
Für diese Sommerferien hatte ich mir vorgenommen mind. ein Buch zu lesen. Ich habe tatsächlich dann drei Bücher geschafft. „Die Wohlgesinnten“ von Jonathan Littell, „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ von Richard Precht und von Dieter Nuhr das Reisebuch „Wer's glaubt, wird selig“.

Zu dem Buch „Die Wohlgesinnten“ hatte ich viele Fragen und Recherchewünsche, die ich mir mangels Internet auf Sylt leider nicht erfüllen konnte. Nun arbeite ich sie nach einander ab, was wirklich langwierig ist, handelt es sich ja auch um ein recht umfangreiches und komplexes Werk..

Ich habe mich oft gefragt, warum ich überhaupt ein Buch der Thematik "3. Reich" lesen wollte. Bislang war meine Reaktion immer sehr abwehrend, weil ich in der Schule in jedem Fach auch über die Zeit des 3. Reiches gesprochen habe. Mir hing jetzt seit über 20 Jahren das Thema zum Halse raus. Als ich von dem Buch Littels hörte, fühlte ich mich aber seltsamerweise sofort angesprochen und freute mich auf den Urlaub, damit ich mehr als nur 15 Minuten vor dem schlafen gehen an einem Stück mich mit der Thematik beschäftigen konnte. Es ist vielleicht der ungewohnte Ansatz, der es für mich interessant gemnacht. Ein homosexueller SS Offizier berichtet leidenschaftslos von den schrecklichen Erlebnissen, insbesondere bei den Themen Stalingrad und Konzentrationslager.

Ich habe die Zeit auf Sylt sofort genutzt und war begeistert bei der Sache. Ich bereute nur sofort, nicht auf Wikipedia zugreifen zu können, habe mir aber eine Liste gemacht, welche Fragen ich denn habe.

Hier die Liste:

1. Wie kam es zu den „Wolga-Deutschen“
2. Warum ist das Wetter auf der Krim so warm?
3. Wer war der Putschist „Röhm“ und warum putschierte er?
4. Gab es tatsächlich einen Madagaskarplan?
5. Welche Völker gehören zu den Turkvölkern?
6. Gab es einen Komponisten „von Üxküll“?
7. Wir das Buch in absehbarer Zeit verfilmt?
8. Und wer spielt dann welche Rolle?
9. Unterschied SS und Waffen-SS?
10. Wer war Reichsmarschall und welcher Funktion entspricht dieses Amt?
11. Was war die „Aktion Reinhard“?
12. Worum geht es bei der Rede Himmlers AZ 1919 – PS vom 4.10.
13. Wann wurde Münster so stark zerstört?
14. Woraus besteht Schüler Ersatztee?
15. Wer war Liebehenschel (KZ)?
16. Was hat es mit Henschel und LKW auf sich?
17. Worum geht es bei Eichmann Becher und Bremen
18. Trevor-Roper – die letzten Tage des Führers

Dadurch wurde mein Interesse an der Nazizeit wieder geweckt und ich erschrecke mich oft, was ich alles nicht weiß.

10 Januar 2008

Hildegard Knef

Mal wieder die liebe Hildegard Knef. Bei Andre Schneider findet sich ein beherzter Versuch ihr Filmschaffen zu würdigen. Da ich nicht so sehr über Filme den Zugang zu ihr gefunden habe, kann ich nicht viel dazu sagen. Es spricht aber viel Zuneigung und Bewunderung aus den Worten. Und das fühle ich bei ihr auch. Seit einem Jahr meine deutsche Lieblings CD ist A woman and a half, in der sie persönlich zu Wort kommt und bekannt und weniger bekannte Stücke vorstellt. Begleitet wird sie vom einmalig einfühlsamen Trompeter Till Brönner, der auch mit eigenen Werken zu empfehlen ist!

Zu diesem Eintrag bitte unbedingt den Kommentar beachten, danke.

17 Dezember 2007

Steel - VS Geheim

Er sendet wieder, endlich etwas neues von dem Polizisten, der im Notruf arbeitet. Witzige, unglaubliche und menschliche Erlebnisse. Immer wieder lesenswert: VS-geheim - Aus dem Alltag eines Polizisten

26 November 2007

Zamonische Namen des Walter Moers

Die Ideenvielfalt der Namen in den zamonischen Büchern ist wirklich überwältigend. Einige der Namen beziehen sich auf uns bekannte Schriftsteller, was man leider in der Hörbuchfasung kaum erkennt. Gelesen ahnt man schon eher, wer gemeint ist.

Hildegunst von Mythenmetz

Dancelot von Silbendrexler
Dölerich Hirnfidler
Ohjann Golgo van Fontheweg
Gofid Letterkerl
Sanotthe von Rhüffel-Ostend
Fatoma Hennf
Wonog A. Tscharwani

aus: Die Stadt der träumenden Bücher.

Prof. Dr. Abdul Nachtigaller
Succubius Eißpin
Laptantidel Latuda (wer hierzu ein Anagramm sucht, schaut hier)

Aber auch die zamonischen Krankheiten haben es in sich:

Hirnhusten und
Lebermigräne,
Magenmumps und
Darmschnupfen,
Ohrenbrausen und
Nierenverzagen.

Diese sind zu finden in Der Schrecksenmeister.

19 November 2007

Elenium Trilogie

Habe ich schon gesagt, dass ich jetzt zum fünften mal Elenium von David Eddings lese? Sooo, schön in die Welt von Rittern und Göttern einzutauchen.

27 Oktober 2007

Zu Besuch

HP ist zum 7.mal zu Besuch. Er bleibt gewiss einige Zeit. Leider hat mir meine Frau soviel Arbeit verpasst, dass erst mal Tochter Nr.2 sich ihn geschnappt hat.
Na ja, Harry wird etwas länger bleiben, irgendwann krieg ich ihn die Finger und kenne ich keine Gnade. Wenn ich erst mal den 6. Band durch habe, nehme ich ihn mir vor.

22 Oktober 2007

Harry Potter Quiz

Bei Spiegel online findet sich ein Harry Potter Quiz.
Die Fragen sind allerdings recht einfach, zumindest wenn man die Bücher desöfteren gelesen hat.
Einzig die erste Frage ist verzwickt, die wusste ich nicht. Außerdem habe ich die Drachen verwechselt.

Also viel Spaß und Erfolg.

PS: Wie soll ich es nur schaffen? Habe bis Samstag noch den halben 5. Band und den ganzen 6. zu lesen! Ich werde wahnsinnig. Ansonsten schnappt sich ein anderer aus der Familie den letzten Band. Das darf nicht sein.

27 August 2007

Beruf: Bestatter

Ein heikler Beruf. Begnadet in seinem Weblog bringt uns Tom der Undertaker diesen Berufsstand und die Welt des Bestattens nahe. Sehr zu empfehlen. Hier eine Beispielgeschichte:

Zum blauen Bock
Category: daily stuff
Markenzeichen der TV-Äppelwoi-Wirtschaft “Zum Blauen Bock” war ja immer der Bembel, jener irdene Apfelweinkrug mit dem springenden Bock drauf. Manch einer von uns erinnert sich noch daran, wie die “Frau Wirtin”, Lia Wöhr, mit dem Bembel schlenkernd herbeischlenderte, um den plauderfreudigen Heinz Schenk ein wenig im Fortgang der Sendung zu beschleunigen. Wenn Oberkellner Schenk dann mal nicht so zügig fertig wurde, hatte Frau Wirtin den Bembel auch schon mal unter den Arm geklemmt und wippte mit dem Fuße.
Warum erzähle ich das? Das ist ja nicht das TV-Weblog hier.Na, ich fühlte mich heute an dieses Bild erinnert. Ich war auf einer Urnenbeisetzung. Die Witwe war alleine, niemand wäre mit ihr mitgegangen, da habe ich mir gedacht, es wäre doch gar nicht verkehrt, wenn ich ihr meine breiten Schultern zum Anlehnen leihe.
Um 14 Uhr war der Termin, wir sind kurz vorher da. Um genau 14 Uhr kommt der Friedhofswärter aus seinem Kabuff. Er trägt eine grüne Gärtnerlatzhose, ein kariertes Baumfällerhemd und gelbe Gummistiefel. “Können wir?”
“Nee”, sage ich, “könnten Sie sich vielleicht noch was anderes anziehen?”Der Grobschlächtige brummt, geht nochmal rein und als er wieder rauskommt, hat er einen grauen Hausmeisterkittel übergezogen. Die Urne trägt er unter dem Arm, so als ob er ein Ferkel zu Markte trägt, oder eben einen Bembel.
Einen Pfarrer gibt es nicht, das will die Witwe ohne Brimborium hinter sich bringen, also gehen wir los. Der Bembelmann stapft mit großen Gummistiefelschritten voraus, ich schließe auf und flüstere ihn von hinten an: “Können Sie die Urne nicht würdiger tragen?”
Er glotzt bloß einmal doof über seine Schulter und marschiert weiter.
Am Grab bleibt er stehen, stellt die Urne neben das ausgehobene Loch, wartet bis ich mit der alten Dame auch da bin, dann sagt er: “Is noch was?” Ich nicke und trete einen Schritt zur Seite und sage ein paar feierliche Worte, schließe mit dem Vaterunser ab, das die Witwe richtig laut mitbetet.Am Ende sage ich “Amen” und der Bembelmann nimmt die Urne. Statt die beiden Bänder herauszuziehen, um die Urne langsam abzulassen, kniet er sich hin und lässt die Blechdose einfach ins Loch fallen, sodass es unten hörbar “Plong” macht.
Dann steht er auf, dreht sich um und stapft weg. Der verbeugt sich nicht mal, nichts, gar nichts.
Wenigstens steht ein Holzkübel mit etwas Erde und einer Schaufel da. Ich führe die Witwe hin und helfe ihr dabei, ein paar Schäufelchen ins Loch zu werfen. Dabei merke ich, dass sie davon gar nicht genug bekommt. Blitzschnell überlege ich, was los ist und dann kommt mir die Idee: “Soll’n wer zuschaufeln?” Sie nickt heftig: “Ja bitte, ganz zu!” Ich sage: “Damit der das nicht macht?” “Ja”, sagt sie, “der war gräßlich, lassen Sie uns das machen.”
Gemeinsam, jeder immer drei, vier Schaufeln, haben wir das Loch zugeschüttet, die ganze Erde hineingeschaufelt, vielleicht insgesamt 10-15 Liter. Als wir fertig sind strahlt die Alte vor Freude, klopft die Erde noch mit der Schaufel fest und sagt: “Das war jetzt aber schön.”
Beim Rausgehen steht der Friedhofsmann am Durchgang, den Kittel hat er schon wieder aus und hält die Hand hin, sodass man nicht weiss, ob er der Witwe die Hand geben will oder ob er um ein Trinkgeld bettelt. Ich will die Witwe weiterziehen, nicht dass die dem Deppen noch was gibt. Doch sie bremst, wie ein Hund am Eingang von der Tierarztpraxis, bleibt stehen und nestelt ihren Geldbeutel aus der Handtasche. “Nicht doch!”, denke ich, doch dann sehe ich, wie sie mit spitzen Fingern dem Friedhofsmann ein einzelnes Centstück in die Hand legt. Dazu sagt sie: “Mehr war das nicht wert. Schönen Tach noch!”, dreht sich um, hakt mich ein und sagt beim Weggehen zu mir: “So, und jetzt gehen wir zwei Hübschen einen trinken und der nächste Penner an der Ecke kriegt von mir 20 Euro geschenkt.”

08 August 2007

Hören statt lesen

Ich höre mal wieder ein sehr schönes Hörbuch:

RUMO & Die Wunder im Dunkeln von "Käptain Blaubär" Walter Moers.

"Obwohl" Dirk Bach liest, ist es sehr schön, spannend , absurd und witzig. Bereits die "Wilde Reise durch die Nacht" habe ich gehört. Dort gefiel mir Dirk Bach nicht ganz so gut, lag aber vielleicht daran, dass ich vorher einige Pratchett Romane gehört hatte, die überwiegend von Boris Aljinovic gelesen wurden. Einfach perfekt für den skurielen Humor von Pratchett. Dann hörte ich eben Dirk Bach mit "Die volle Wahrheit". Und ich war der Meinung, das passt nun überhaupt nicht. Diese Meinung habe ich zu dem Moers Roman rübergerettet. Naja, wie das so manchmal geht.

Auf jeden Fall gefällt mir seine Rumo Version sehr gut. Freue mich schon auf jede Minute im Auto.

Davor habe ich übrigens "Gut gegen Nordwind" als Hörbuch gehört, was von Andrea Sawatzki und Christian Berkel sehr passend gelesen wurde. nachdem ich das Buch bereits sehr gerne gelesen habe, war das hören jetzt ein weiterer genuss des sehr einfühlsamen und mitnehmenden Buches. Ich werde es gleich noch einmal hören, wenn ich mit Rumo durch bin.

11 April 2007

Wieder zurück

Hallo, ich bin wieder zurück. Wir hatten einen herrlichen Urlaub an der Ostsee. Das wetter nur sonnig und die Stimmung war super. Besonders schön war es im Starnkorb zu sitzen, sich von der Sonne bescheinen zu lassen und das (schön) dicke Buch von Stephen King (zu Ende) zu lesen: Love. Ich habe tatsächlich durchgeschafft, darauf bin ich sehr stolz, aber war auch wirklich spannend. Man muss zwar immer über King typische Längen hinweg lesen, aber das macht nichts. Dieses Buch ist nicht nur für King Fans zu empfehlen.
Einige der Bilder aus Kühlungsborn habe ich online gestellt. Aber schaut selber.
Kühlungsborn 2007

Leider noch in Rohfassung, aber ich arbeite dran. Wie an so vielem. Es fehlt einem doch immer an der Zeit.

23 März 2007

Lesen und so

Zusammenfassung Lesen:
Also mit Lesen sieht es so aus: Den Heinz Strunk habe ich durch, schon lange eigentlich. Hat mir sehr gut gefallen. War recht witzig und hat die damalige Zeit noch mal vor meinem geistigen Auge vorbeiziehen lassen. Möchte nur wissen, wieviele echt biographisches in dem Buch vorkam. Empfehlung: selber lesen.
Danach konnte ich noch kein neues Buch anfangen, da ich beim Spiegel noch so weit hinterher bin. Der aktuelle Spiegel liegt immer noch eine Woche rum, bis ich ihn lesen kann. Das ist zu lang, also nutze ich die wenige Zeit, die mir zum lesen bleibt für die Tageszeitung und den Spiegel. Und natürlich für die Sonntagszeitung. Und die Mickey Maus. Vielleicht habe ich zuviele Zeitungen? Dabei habe ich noch gar nicht die ganzen anderen zeitungen aufgezählt. Die Zeit liegt jede Woche rum, weil mein Sohn die gerne liest. Dann Magazine zu Filme, Musik und Geräten. Mal ne Fernsehzeitung oder eine Geo und so weiter ....
Für den Urlaub habe ich mir aber schon den neuen King (LOVE) zurecht gelegt. Freu mich schon.
Da ich so wenige Bücher zu lesen schaffe, es aber sooo viel zu lesen gibt, nutze ich mal wieder meine langen Autofahrten, besonders nach Brühl bei Köln, um diese Bücher als Hörbücher zu hören. Aktuell ist es Eragon - Der Auftrag des Ältesten. Da der erste Band eher altbacken war, hatte ich eh nicht so viel Lust auf den Zweiten, wollte aber schon wisen, wie es weiter geht. Gut, dass ich es nicht lesen muss - es ist eher langwierig. Der Autor vertieft sich zu sehr in Bechreibungen, toll klingende Namen und vergisst die eigentliche Story voran zu treiben. Na ja,. das macht Stephen King auch (zu) gerne. Aber es ermüdet doch...
Als Hörbuch ist es ok, wenn auch etwas lang. 159 Kapitel sind schon sehr reichlich und ich bin nach 9 Stunden Fahrerei erst bei Kapitel 46. Davor habe ich das sehr kurzweilige Bartimäus - Die Pforte des Magiers gehört, was ich aber doch noch lesen will. Die Reihe ist echt zu empfehlen.
Außerdem lauert noch "Puls" und "schwarz" von Stephen King. Na ja, Auto fahre ich ja noch viel.

06 März 2007

Hören statt lesen

Zur Zeit bin ich beruflich viel im Auto unterwegs, von Münster nach Bochum oder Brühl bei Köln. Das gibt mir mal wieder die Chance einige Hörbücher zu konsumieren.

Habe ich bisher eher Bücher gehört, die ich eigentlich nicht lesen würde, aber trotzdem ganz gut finde, wie Mankell, Grisham oder Patterson, habe ich jetzt begonnen auch mal Bücher zu hören, die ich eigentlich noch lesen wollte. Zuletzt habe ich 16 CDs Tintenherz von Cornelia Funke gehört und heute habe ich mit Teil 3 der Bartimäus Trilogie angefangen.

Die ersten beiden Bände habe ich gelesen und fand sie sehr gut. Innovativ, spannend und sehr gut durchdacht. Zum dritten Teil war ich noch nicht gekommen, daher kam mir das Hörbuch gerade recht. Es wird von Gerd Köster sehr abwechslungsreich gelesen, kann ich nur empfehlen. Als nächstes mache ich mich an Stephen King Bücher ran. Alle, die ich lesen wollte, habe ich durch, aber zu hören ist ja doch was anderes.

Die Tintenherz Geschichte wurde ja noch fortgesetzt und ich freue mich schon sehr auf Tintenblut. Muss ich nur das Hörbuch finden. Übrigens gefiel mir die Geschichte besser als ich dachte. Bei deutschen AutorInnen hat man ja gewisse Vorurteile. Die sind bei diesem Buch auf jeden Fall nicht angebracht. Erstklassig geschrieben, mit sehr glaubhaften Figuren. An manchen Stellen witzig, aber mit einer tragischen Note versehen und einem Happy End, das nach einer Fortsetzung ruf. Freue mich schon! Wann das wohl verfilmt wird?

27 Februar 2007

Wie gewonnen so gelesen

Wie bereits geschrieben habe ich ja ein sehr schönes Buch gewonnen bei einem Geschichten Wettbewerb auf der Blog-Seite von Falcon, der ja sehr stilvoll altert.
Nachdem ich nun das Buch, Gut gegen Nordwind, glücklich beendet habe, widme ich mich nun diesem Buch: Fleisch ist mein Gemüse.
Es ist mal wieder ein Buch, was man beginnt und gar nicht wieder aus der Hand legen möchte. Sehr locker und witzig geschrieben, eine gewisse Selbstironie fehlt auch nicht und das Thema Jugend und Musik fesselt mich immer schon. Also noch einmal herzlichen Dank an den lieben Falcon. sehr schönes Buch.
Übrigens, als ich meiner Familie erzählte, was ich gewonnen habe, erfuhr ich, das meine beiden Großen, 20 und 22 es bereits gelesen haben, wohl in der Schule. Da erfuhr ich auch, dass das Buch nicht von Ernährung handelt ;-))

24 Februar 2007

Lesen - Nachlese

Also das Buch, Gut gegen Nordwind habe ich jetzt durch. Es hat im Großen und Ganzen gehalten, was es am Anfang versprochen hat. Eine witzig und flott geschriebene Geschichte, die sehr unterhaltsam und trotzdem nachdenkenswert ist. In der Mitte hatte sie einige Längen, aber das gibt es öfter und war nicht so schlimm. Interessant ist, dass die sich anbahnende Liebesgeschichte so glaubhaft rüber kam. Ich will keinem den Spaß am Lesen nehmen, daher verrate ich nicht zu viel. Aber diese Geschichte hat durchaus eine gewisse Sehnsucht nach einer solchen E-Mail Beziehung ausgelöst. Sehr schön, ehrlich!

10 Februar 2007

Lesen - das Neueste

Oh, ich habe es wieder geschafft. Endlich Lust auf ein neues Buch gefunden. Außer dem Spiegel und der Tageszeitung konnte ich in den letzten Wochen nichts lesen, nichts hat mich interessiert. Einiges angefangen und wieder aufgehört. Nun hatte ich irgendwann vor Weihnachten mal über ein Buch gelesen, welches meine Frau auch gleich bestellt hat und nun ist es angekommen. Und ich habe widerwillig angefangen zu lesen. Aber nach den ersten Zeilen wusste ich, das ist genau das richtige für mich. Ähnlich wie bei Hape Kerkelings "Bin dann mal weg" habe ich sofort begeistert weiter gelesen und musste mich dazu zwingen schlafen zu gehen.
Es handelt sich um das Buch "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer.
Es gefällt mir, da es einfach, witzig und zutreffend geschrieben ist. Interessante Hauptpersonen, die Ecken und Kanten und einen scharfen, sarkastischen Humor haben. Ein Buch zum schmunzeln, lachen und weiterempfehlen. Aber auch zum nachdenken.
Ich habe die Angewohnheit auch immer laut zu lachen, wenn ich etwas erheiternd finde. Es war recht laut gestern Abend! Mehr, wenn ich mit dem Buch fertig bin.

03 Januar 2007

Lesen - Nachtrag

Wie ich ja geschrieben habe, habe ich das Buch "Ich musste immer lachen" von Dieter Hildebrand gelesen. Es fehlt noch mein Resumee, nachdem ich es durchgelesen habe. Das hatte ich schon vor Weihnachten, komme aber erst jetzt dazu darüber zu schreiben.

Der lockere Stil und seine offene Art über die Dinge zu schreiben waren sehr ansteckend. Ich werde seine anderen Bücher auch lesen. Zwar fand ich es etwas störend, dass in diesem Buch sehr häufig aus alten Büchern von ihm zitiert wurde und zwar Artikelweise. Aber trotzdem war es spanennd und informativ. Wie bereits in der Beschreibung seiner Kriegszeit beschrieb er auch die Zeit mit der "Lach- und Schießgesellschaft", "Notizen aus der Provinz" und "Scheibenwischer" sehr uneitel. Außerdem wurde ich an einige von mir live erlebte Skandale erinnert, wie die Abschaltung von Scheibenwischer im Bereich des Bayrischen Rundfunks oder das Sendeverbot der "Notizen aus der Provinz" im Franz-Josef-Strauß-Wahljahr. Da kommen doch einige Erinnerungen hoch, sehr schön. Bin auf seine anderen Bücher sehr gespannt.

Vorher muss ich aber endlich den letzten Band der Stephen King Reihe "Der dunkle Turm" zu Ende lesen, der zum Schluss doch etwas langatmig wird. Außerdem habe ich noch im alten Jahr das Buch "Der Lügner" von Stephen Fry zu Ende gelesen. Es lag bestimmt schon seit 2 Monaten mit 20 noch zu lesenden Seiten bei mir am Bett (schäm).
Dann habe ich, wie von mir gewünscht, das neue King Buch "LOVE" geschenkt bekommen, auf das ich sehr neugierig bin, da es eines seiner besten Bücher sein soll. Aber ein Sachbuch und eine Belletristik lese ich immer gleichzeitig, das geht schon, so dass ich bald mit Hildebrands "Vater unser - gleich nach der Werbung" loslegen kann. Scheint eher witzig zu sein.

11 Dezember 2006

Lesen

Warum immer nur über meinen Musikgeschmack schreiben? Hier mal eine Empfehlung aus dem Bereich des Lesens. Habe am Samstag mit den Erinnerungen von Dieter Hildebrandt angefangen: Ich musste immer lachen. Ich hatte mir mal irgenwann vorgenommen, keine Bücher mehr über die Zeit des 2. Weltkrieges und die Nachkriegszeit zu lesen. Ich hatte das Gefühl, es wiederholte sich einfach zu vieles und ich habe bereits sehr viel darüber gelesen. Den Hildebrandt habe ich mir dann doch gewünscht zu lesen. Das ist mehr Personen abhängig, ich mag ihn eben sehr.

Das Gute ist, ich kann seinen Stil sehr leicht verstehen und komme schnell vorwärts. Ähnlich wie das Buch vom HAPE liest es sich fast von allein. Und das Erstaunliche ist, dass die Erinnerungen Hildebrandts nichts beschönigen, er zu seiner jugendlichen Sicht der Dinge damals im 3. Reich steht. Das kommt sehr ehrlich und unverstellt rüber. Sehr beeindruckend! Und von daher habe ich bisher doch schon Neues aus der Zeit gelesen, denn diese Ehrlichkeit ist selten. Meist wird ja doch versucht entweder zu beschönigen oder zu übertreiben.
In dem Buch ist der Krieg gerade zu Ende und ich dachte erst, dann beginne der bessere Teil des Buches. Aber bisher hat es sich schon eindeutig gelohnt. Zu dem einfachen Erfassen der Texte kommt es vielleicht auch deswegen, dass das Buch wie ein Interview aufgemacht wurde. Große Teile sind aber in einem Stück erzählt.
Bisher: Sehr zu empfehlen! Ich bleibe am ball.