24 Mai 2007

Das arme kleine sz

Es geht hier um das ß oder eben sz gesprochen.
Das arme kleine ß soll nun eine große Variante erhalten und es wird als Akt der Gleichberechtigung verkauft. Aber ist es nicht einfach nur wieder eine From der Gleichmacherei?
Ich habe niemals ein großes ß vermisst. Eigentlich benötigt man es ja auch nur am Satzanfang. Will einer ein ganzes Wort in großen Buchstaben schreiben, soll er eben das kleine ß nehmen. Wo ist das Problem.
Der Mensch, der deutsche insbesondere, kann wohl schlecht mit Ausnahmen leben. Von allen Buchstaben gibt es eine großgeschriebene Version, also muss es das auch vom ß geben.
Dieses Zitat spricht ja wohl Bände: "Die eklatante Lücke im Normenkatalog musste bei jedem systematischen Geist Unbehagen auslösen: Bislang gibt es 100.000 verschiedene Schriftzeichen. Auch die Schrift längst ausgestorbener Sprachen ist international standardisiert und normiert, nicht aber ein großes ß."
Nur wie soll es aussehen? Es darf ja nicht wie bisher das ß aussehen und nicht zu sehr wie ein großes B.
Tja haben wir das Dilemma. Hat jemand einen Vorschlag, wie es aussehen soll?

Kommentare:

tyndra hat gesagt…

das sehe ich wie du. ich bin auch bisher recht gut ohne dem grossbuchstaben-ß ausgekommen. ich finde das ebenso sinnlos wie die letzte rechtschreibreform ;)

Sylvia allein in Westfalen hat gesagt…

Es wäre konsequent, das ß ganz abzuschaffen

Radegast hat gesagt…

Irgenwie schon, aber es ist auch ein schön,er eigentümlicher Buchstabe. Es wäre auch schade drum!

Sylvia allein in Westfalen hat gesagt…

Die Schweizer haben kein "ß" mehr ;)