18 Oktober 2007

Hörbuch: Der Fönig

Ich höre verstärkt Hörbücher, damit es im Auto nicht so langweilig ist. Derzeit habe ich die Walter Moers Phase. Nach "Die lange Reise durch die Nacht", "Rumo" und "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" habe ich heute morgen "Der Fönig" gehört. Er hat angeordnet, dass in seinem Reich alle K wie F und alle F wie K gesprochen werden.

Zitat:

"Nachdem der Fönig angeordnet hat, daß in seinem Reich alle Fs mit den Ks vertauscht werden sollen, erwacht er eines Morgens vom Gezwitscher einer Fohlmeise, eines Folibris und eines Faninchens. Aber: Fönnen Folibris und Faninchen überhaupt zwitschern? Außerdem erkährt der Fönig, daß heute nicht nur Klohmarft ist, sondern auch Frieg mit Kranfreich. Dabei will er doch viel lieber ins Fino, auk die Briekmarfenbörse oder ins Kreudenhaus, aber nein, er muss einen aukgezwungenen bewakkneten Fonklift kühren. Ein Frieg, kür den dem Fönig alle Wakken und Strategen kehlen. Denn er hat feine Kuß-Soldaten, Klafscheinwerker, Klugzeugträger, Furzwellensender, Kernlenfrafeten und Klammenwerker zur Verkügung. Doch dann befommt er unverhokkt Hilke. Eine zwielichte Person rät ihm, noch mehr Buchstaben herumzuwirbeln und seine Krau richtig zu begatten - damit ließe sich der Frieg mit Kranfreich beilegen."

Alle die mal wieder richtig lachen wollen, müssen sich das antun. Entweder lesen oder hören. Beim hören ist es allerdings nicht immer einfach den Sinn zu verstehen. Wenn auch Dirk Bach sehr gut und akzentuiert liest.

Wer selber mal (s)einen Text in "fönisch" umwandeln will, nehme diesen "Verföniger" zu Hilfe.

Besonders gut finde ich den Furzwellensender und die Kotze zu füssen.

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